Mittwoch: Kellemoi de Pepita die klare Favoritin in K?ln

Die Wettervorhersagen prognostizieren bestes Frühherbstwetter am Mittwochnachmittag im Weidenpescher Park. Und wenn dann noch an einem Termin, der in früheren Jahren gang und gäbe war, nämlich mitten in der Woche am Spätnachmittag, sieben Rennen auf die Beine gestellt werden, darunter ein mit 52.000 Euro dotiertes Auktionsrennen für den jüngsten Stutenjahrgang, dann ist Kommen Pflicht.

Der Höhepunkt des Renntages bildet eben dieses über die Meile führendes BBAG-Auktionsrennen, das ursprünglich auf Frankfurter Terrain vorgesehen war. Und es sieht mit der bei zwei Starts noch ungeschlagenen Kellemoi de Pepita aus dem Stall Juka eine eindeutige Favoritin (Zum Langzeitmarkt).

Wie die Hawk Wing-Tochter aus dem Hoppegartener Quartier von Roland Dzubasz zuletzt in Düsseldorf die Gegnerinnen beherrschte, sah schon imponierend aus. Und sieht man sich das Feld einmal in Gänze an, fällt es bis auf zwei weitere Kandidatinnen schon echt schwer, ein anderes Pferd in dieser mit Verlaub formschwachen Gesellschaft als mögliche Gegnerin zu erahnen. Vielleicht gibt es sogar einen Dzubasz-Einlauf, sieht man sich einmal die Gewichtsverhältnisse von Ratisbona zu Palace Queen an. Ihr Trainer jedenfalls ist sich der Favoritenrolle von Kellemoi de Pepita ganz klar bewußt.

„Wer sie schlägt, gewinnt das Rennen. Vieles spricht für sie. Der Reiter hat mit ihr in Düsseldorf gewonnen, die lange Gerade müsste ihr eigentlich entgegen kommen, mit dem zu erwartenden Geläuf dürfte sie auch keine Probleme haben. Einzig und allein der zeitliche Abstand ist etwas kurz und die lange Reise sind ein Fragezeichen.

Doch mein Bauchgefühl und die Eindrücke aus der Arbeit sagen, dass sie die tragende Rolle spielen müsste, die wir von ihr erwarten. Auch Ratisbona kam zuletzt noch fein in die Partie und steht auch gewichtsmäßig noch einmal günstiger. Sie hatte sich zwar noch etwas dumm angestellt, doch sollte die Stute mental dazu gelernt haben“.

Zudem ist die Sholokhov-Tochter durch ihre Schwester Rock my Soul schon hinlänglich empfohlen. Eine weitere gute Form hat aus dem dreiköpfigen Aufgebot von Championtrainer Christian von der Recke Palace Queen zu bieten, die bei ihrem Dresdner Erstauftritt lange chancenreich aussah und mit dem Start im Bauch in wohlmöglich besserer Gesellschaft zu verkaufen haben sollte.

Dann sind auch noch Quintara, als Schwester der überdurchschnittlichen Quadrupa und die Erlenhoferin Come and fight zu nennen, die ihren ersten Auftritt wohl noch benötigt hatte. Steigerung wird auch von Lokalmatadorin Dalarna erwartet, die in Hannover lange festsaß und diesmal vielleicht mehr Fortune entwickelt als zuletzt. Andreas Wöhlers Liberta wartet auf einen Ansatz, der ihr mit dem Championjockey im Sattel durchaus zuzutrauen ist.

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