Der Godolphin Hengst Cutlass Bay war als der große Favorit nach Hoppegarten zum Preis der Deutschen Einheit (Gruppe Gruppe III, Dotierung 55.000 Euro) gereist. Bei einer Quote von 16:10 notierte der von Saeed bin Suroor vorbereitete Halling-Sohn, konnte allerdings unter seinem Reiter Ted Durcan nicht zu einer wirklichen Messlatte der heimischen Konkurrenz werden.
Schon im Schlussbogen sendete Cutlass Bay unter Ted Durcan Notsignale, war bis dahin neben Schiller Danon hinter Illo (Jens Hirschbeger/Adrie de Vries) und Russian Tango (Foto) in einer guten Lage unterwegs.
Bei erreichen der Geraden ließ Cutlass Bay dann krass nach, endete zum Schluss indisponiert weit abgeschlagen, während vorne Russian Tango so richtig aufdrehte und noch leicht an Illo vorbei kam, der sich nach einem Rennen von der Spitze aus teuer verkaufte.
Dahinter entbrannte der Kampf um das dritte Geld. Usbeke, Schiller Danon und Falun glaoppierten 200 Meter vor dem Ziel auf einer Linie, aus der sich Falun zum Schluss noch lösen konnte.
Im Preis des Brandenburger Tors, einem Ausgleich I über 1600 Meter mussten die Darbovenfarben vor dem Triumph im Preis der Deutschen Einheit eine überraschende Niederlage hinnehmen. Der 28:10 Favorit Mi Benedict gab sich früh geschlagen, nachdem er in Düsseldorf in einer ähnlichen Aufgabe unlängst geglänzt hatte.
Unterwegs an dritter Stelle hinter Omkareshwar und Birthday Lion platziert, ließ Mi Bendedit im Einlauf früh nach. Besser konnte es Auvano aus dem Stall von Roland Dzubasz unter Manuela Murke, der gegen den hartnäckigen Angriff von Owentuo (Stefan Wegner/Alexander Pietsch) stets eine Antwort wusste.
Im Rahmenprogramm landete Filip Minarik für den Stall Asterblüte einen Dreierserie. Zunächst war der erfolgreiche Reiter den den Youngster mit Theo Danon nicht zu schlagen, um anschließend noch bei den Dreijährigen mit Fight for Freedom den unterwegs den Ton angebenden Mountain Hill (Torsten Mundry/Eugen Frank) auf den zweiten Platz zu verweisen.
Seinen dritten Treffer landete Minarik mit dem Sprengelschüztling Shot to Nothing im dem Endlauf der Hoppgertner Sprint-Serie für das mittlere Handicap, kam dort völlig überlegen vor Tembo und Run Directa zum Zuge, während der Lokalmatadorin My Day nur der fünfte Platz blieb.











