In München, Hannover und Hoppergarten kamen an diesem Sonntag Rennen für die Youngster zur Austragung, wobei in Berlin mit Mawingo, Access und Theo Danon gleich drei Pferde an den Ablauf kamen, die noch mit einer Nennung für den Preis des Winterfavoriten ausgestattet sind. Den imponierensten Sieg gab es jedoch in München zu sehen (Video ansehen).
In einem imponierenden Stil legte Earl of Tinsdale in der bayerischen Landeshauptstadt seine Maidenschaft gleich bei seinem Lebensdebüt ab. Der Black Sam Bellamy-Sohn aus dem Stall von Andreas Wöhler (Foto) erreichte als drittes Pferd hinter Lord Emery (Katharina Immer/Wolfgang Figge) und Nightdance Prince (Jiri Palik/Peter Schiergen) die Gerade, übernahm jedoch Mitte der Geraden die Führung, um sich mit großen Sätzen von seinen Gegner zu lösen.
Auf den zweiten Platz verbesserte sich noch Nafar (Alessandro Schikora/Waldemar Hickst). Der Bruder der guten Norderney brach zu Beginn der Geraden zunächst nach außen Weg, zog danach jedoch noch fein an. Dabei kam er sicher an Lord Emery vorbei, der den dritten Platz gegen seine Trainingsgefährtin Marylith behaupten konnte
Für den Preis des Winterfavoriten empfahlen sich hingegen Mawingo (Adrie de Vries/Jens Hirschberger und Theo Danon (Alexander Pietsch/Waldemar Hickst).Schon unterwegs gab Mawingo den Takt an, führte das Feld auch vor Access in die Gerade.
Während der Ittlinger bald nachließ, verbesserte sich Theo Danon an der Innenseite prominent, ging an Mawingo vorbei, der sich jedoch zurück kämpfte und den Spieß auf der Linie noch einmal umdrehte. Als dritter endete Navajo Storm deutlich vor dem Rest.
Auf der Neuen Bult wurde das Rennen für die Youngster ebenfalls in einer Kampfpartie entschieden. Nachdem unterwegs Anchinora aus dem Stall Miltcho Mintchev den Ton angegeben hatte, ging in der Geraden zunächst die Ammerländerin Arctic Isle unter Andreas Göritz nach vorne, bis an der Außenseite die Favoritin Turia (Uwe Ostmann/Andreas Helfebein) zusammen mit Djumama (Jan Palik) aufrückte.
Zunächst schien Turia die besseren Karten zu haben. Djumama kämpfte sich jedoch immer wieder zurück, so das die Lady aus dem Stall von Andreas Löwe zum Schluss knapp die Oberhand behielt.












