Mit dem „20. Westminster Preis der Deutschen Einheit” (55.000 Euro, Europa-Gruppe III, 2000m) am Sonntag, dem 3. Oktober erwartet die Berliner und Brandenburger Rennsportfans ein toller Abschluss einer erfolgreichen Rennsaison. Vor einem Jahr begeisterte die Stute Antara die Massen nicht nur mit einem überlegenen Acht-Längen-Sieg, es war auch der erste Sieg eines Hoppegartener Pferdes in diesem Rennen.
Gleichzeitig war es der erste Gruppe-Erfolg ihres Hoppegartener Erfolgstrainers Roland Dzubasz. Antara war mit dieser Leistung die beste Stute Deutschlands, wurde für einen hohen Betrag an Godolphin, den weltweit agierenden Rennstall von Scheich Mohammed nach England verkauft. In diesem Jahr wird Godolphin den Sieger wohl nicht kaufen müssen – Godolphin schickt zum ersten Mal seit vielen Jahren ein Pferd nach Berlin-Hoppegarten.
Der vierjährige Hengst Cutlass Bay aus dem Stll vn Saeed Bin Suroor (Foto) wird starten, und alles andere als ein Sieg wäre eine Überraschung. Fünfmal in Serie siegte Cutlass Bay, gewann vor fünf Monaten ein schweres Gruppe I-Rennen in Paris. Nach einer Pause ist der Berliner Start eine leichte Generalprobe für die englischen Champion-Stakes (Gruppe I) in zwei Wochen.
Der Hauptgegner im Achterfeld wird der dreijährige Hengst Russian Tango sein, Dritter im Deutschen Derby, danach enttäuschend Letzter im Großen Preis von Baden. Der Hamburger Kaffeekönig Albert Darboven als Besitzer und Championjockey Eduardo Pedroza hoffen, dass dem Pferd die 2000 Meter-Distanz – 400m weniger als in Baden-Baden – liegen wird.









