Gemeinsam mit der Stute Reggane war der Ittlinger Monsun-Sohn Scolari aus dem Quartier von Torsten Mundry am Freitag als Favorit in die Boxen eingerückt, als mit ‚La Coupe de Maisons-Laffitte‘ ein mit 80.000 Euro dotiertes Gruppe III-Rennen über 2000 Meter auf der gleichnamigen Bahn anstand, das auf der Geraden Bahn ausgetragen wurde.
Doch der Fünfjährige (Foto), für den man eigens den belgischen Weltklassejockey Christophe Soumillon verpflichtet hatte, konnte in dieser Prüfung keine Akzente setzen.
Nachdem er unterwegs an fünfter Stelle lag, vermochte er sich in der entscheidenden Phase nicht zu steigern und war früh restlos geschlagen. Sein Reiter ließ ihn daraufhin auch zeitig in Ruhe, Scolari wurde Neunter und damit Vorletzter.
Am Ende waren es die beiden Stuten, die die ersten beiden Plätze belegten, wobei die von Nicolas Clement trainierte, und auch in dessen Besitz stehende Martaline-Tochter Akarlina unter Thierry Thulliez Start-Ziel nie in Gefahr kam. 94:10 zahlte die Siegerin am PMU-Toto. Reggane kam mit guter Schlussleistung vom vorletzten Platz noch zum besten Platzgeld, Dritter wurde Hermoun.
Eine sehr gute Leistung zeigte dagegen die von Werner Baltromei trainierte Masquenada (Dominique Boeuf) in einem Cours B-Rennen für Stuten über 1800 Meter (33.000 Euro), in dem sie nur an der Favoritin Cheyrac scheiterte. Achte wurde in dieser Prüfung die von Hans Walter Hiller trainierte Offshore (Stephane Pasquier).
Mit Omasherrif (D.Boeuf), der in einem Verkaufsrennen auf der Geraden Bahn (1200 m, 15.000 Eur) Dritter wurde, schaffte es ein weiteres Baltromei-Pferd in die Platzierung. Fünfte wurde in diesem Rennen De la Vista (Anthony Crastus) aus dem Stall von Waldemar Hickst, während Wilfried Kujaths Sacho (Gaetan Masure) unplatziert blieb.
Kein Geld verdienn konnte der von Sascha Smrczek vorbereitete Zweijährige Goalfire (Andreas Göritz) in einem 1400 Meter-Rennen (24.000 Euro) auf der Geraden Bahn, doch lief er als Siebter gar nicht übel.









