Der Hoppegartener Besitzertrainer Christian Zschache bringt immer wieder sehr gute Pferde heraus. Sein neuester Crack heißt Gereon. Nach seinem erfolgreichen Bremer Debüt, das aber bereits vor drei Monaten erfolgte, gestaltete der Next Desert-Sohn aus dem Hoppegartener Stall des Ex-Jockeys am Samstag auf seiner Heimatbahn auch seinen zweiten Start erfolgreich (Video ansehen).
Unter Pascal Jonathan Werning hinderten den 21:10-Favoriten dabei auch zwei Kilo, die er seinen schärfsten Rivalen Glueckskeks und Boliche geben musste, nicht an einem ganz souveränen Sieg.
Zunächst hinter Boliche an zweiter Stelle liegend, übernahm der Hengst etwa 300 Meter vor dem Ziel das Kommando und hatte die Angelegenheit schnell geregelet. Auch wenn Glueckskeks noch einen Angriff versuchte, so wurde der Zschache-Schützling nur mit den Händen geritten.
‚Leicht, zweieinhalb Längen Vorsprung‘, so lautete der Richterspruch nach der 1400 Meter-Prüfung. Nach dieser Vorstellung dürfte Gereon aktuell der beste Zweijährige in den Neuen Bundesländern sein.
Für Christian Zschache war es mit seinem kleinen Lot bereits der siebte Jahreserfolg. Seine nächste Aufgabe dürfte den vom Gestüt Ebbesloh gezogenen Gereon wohl auf gehobenem Parkett bestreiten. Eine Nennung besitzt er in jedem fall noch für das Ratibor-Rennen in Krefeld. RaceBets.com eröffnete mit Gereon den Wettmarkt für das Gruppe III-Rennen in Krefeld, macht den Next Desert-Sohn zur 100:10-Chance.
Glueckskeks musste somit beim dritten Start zum dritten Mal mit dem zweiten Platz Vorlieb nehmen. Der Sprengel-Schützling müsste es aber jetzt bald auch einmal schaffen.
Auch bei den Dreijährigen gab es durch den Turf-Syndikats-Hengst Imasci einen Favoritensieg. Unter Filip Minarik gewann der Fuchs Start-Ziel als 16:10-Chance ganz überlegen.
Nach einem Unfall vor dem dritten Rennen im Führring, bei dem er sich verletzte, konnte Jockey Victor Schulepov seine weiteren Ritte nicht ausführen. So verpasste er den Sieg auf My Day in der Wettchance des Tages. Die Stute gewann von der Spitze aus wie zuletzt ganz überlegen. Henk Grewe kam auf ihr zu einem erfolgreichen Kistenritt.
Erfolgreich agierte das deutsche Team im Lauf zum Fegentri World Cup of Nations, denn Kirsten Schmitt gewann mit Stall Unias Kocham Cie und Berit Weber belegte mit Nesayem den dritten Platz.
Den Flieger-Ausgleich III über 1200 Meter gewann der Dreijährige Run Directa aus dem Stall von Dominik Moser unter dem Belgier Stephen Hellyn gegen Castiglione und Action Lion.









