Der Ex-Schlenderhan-Jockey Tom Queally kann den Prix Vermeille kaum erwarten: ‚Ich bin richtig heiß auf dieses Rennen und darauf, wieder in den Sattel von Midday zu kommen. Sie ist eine unglaubliche Stute. Es sieht aber nach einem echt schweren Rennen aus mit einigen Bocken im Feld.‘
Zu den Brocken zählt Queally aber leider nicht unsere Diana-Siegerin. Enora ist sowohl in England als auch in Frankreich noch ein unbeschriebenes Blatt. Vom Diana-Sieg in Düsseldorf scheint man auf der Insel und bei unseren Nachbarn nichts mitbekommen zu haben.
Für Queally kommt sein Hauptgegner aus England selbst: ‚Das zu schlagende Pferd ist sicher Sariska. Man hat mit ihr viel an der Startmaschine geübt. Sollte sie dieses Mal abspringen, dann ist sie natürlich ein echter Prüfstein. Ferner ist natürlich die Französin Sarafina zu nennen, die auch noch nichts verkehrt gemacht hat. Zudem schenken uns die französischen Jockeys drüben gar nichts.‘
Midday ist bereits vierfache Gruppe I-Siegerin und bei den Buchmachern klare Favoritin auf den Vermeille-Sieg. Die Breeders‘ Cup-Siegerin, die auch in diesem Jahr den Filly & Mare Turf anvisiert, soll bestens auf dem Posten sein.
Es wird also ein harter Gang für Enora am Sonntag. ‚Nach dem Diana-Sieg muss man es einfach auch einmal in Frankreich probieren, um zu sehen, wo man steht‘, so Trainer Torsten Mundry vor einem wahren Leckerbissen für jeden Vollblutfan.












