In der Sparda Bank-Trophy hat sich auf schwer gewordener Bahn in Köln der vier Jahre alte Brusco als bester Steher erwiesen. Auf der weiten 2900 Meter-Strecke zog Brusco, zu Beginn der Zielgeraden in Front gezogen, immer weiter, ließ sich nicht mehr vom Spitzenplatz verdrängen.
Wie eine Lokomotive sei das gewesen, wie sein Team um Jürgen Albrecht, Rennstallmanager von R&B International nach dem Rennen anmerkte. „Wir hätten das so nicht erwartet, dass das so geht“, hieß es. Jetzt geht es für den Sieger, der bei seinen letzten fünf Starts schon immer Erster und Zweiter geworden war, im St. Leger in Dortmund weiter.
Dort wird es ein Wiedersehen mit Val Mondo geben, der auf dem schweren Boden als Zweiter ein bärenstarkes Rennen lief. „Ich bin restlos begeistert“, sagte Trainer Uwe Ostmann, „als Lando-Sohn konnte man ja nicht davon ausgehen, dass er sich auf dem Boden so gut schlägt.“ Jockey Andreas Helfenbein hielt sogar einen Sieg für möglich, haderte etwas mit dem Rennverlauf im Schlussbogen, als er nach außen getragen wurde. „Sonst hätten wir gewonnen“, so der Jockey.
Auf Rang drei lief Dwilano nach langer Pause, bedingt durch eine Hufsohlenprellung, ein tolles Rennen, es wird für ihn jetzt in Nancy weitergehen, wie Trainer Norbert Sauer sagte. Chancenlos war Seventh Sky, wie Val Mondo einer von zwei Derbystartern im Rennen. Der Samum-Bruder wurde nur Sechster (Video ansehen).













