Mit einer Überraschung begann der Renntag am Sonntag in Frankfurt, denn der heiße 19:10-Favorit Nightdance Prince musste im 1300 Meter-Zweijährigenrennen im Einlauf früh passen und fiel auf den letzten Rang zurück. Vorne gab es einen heißen Kampf zwischen der Sinndar-Tochter Avinnda (Philippe Sogorb/Toni Potters, 96:10) und dem Big Shuffle-Nachkommen Noble Wind (Jozef Bojko/Mario Hofer, 72:10), aus dem Noble Wind als hauchdünner Sieger hervorging, während Skagen gegen Abielo Rang drei eroberte, womit nur Pferde der Ställe Toni Potters/Mario Hofer auf den ersten vier Plätzen einkamen (Video ansehen).
Skagen hatte viel Pech, war laut Toni Potters ‚die moralische Siegerin, während Avinnda vom ersten Start in Vittel sehr profitiert hatte.‘
Der Sieger hat nun eine Reihe von Auktionsrennen zur Auswahl. ‚Jeder Tropfen Regen war gut für uns‘, verriet Besitzerin Ulrike Frank, deren Pferde die Farben des früheren Gestüts Fohlenhof tragen.
Trotz eines grottenschlechten Rennverlaufs (sie saß lange rettungslos fest) spurtete die 22:10-Chance Lasina (Filip Minarik/Jean-Pierre Carvalho) für den Stall Lucky Owner in einer 2000 Meter-Konkurrenz für Dreijährige noch locker zu ihrem ersten Treffer gegen die stark debütierende Salon Musique und Murakami (Video ansehen).
Im Viererwett-Rennen legte Viktor Schulepov auf derm von Clemens Zeitz trainierten Dreijährigen Perfect Son (148:10) einen Husarenritt von der Spitze aus hin und hatte damit gegen Brethilia, Ovambo und Sexy Eyes Erfolg. 57.052:10 bezahlte die Viererwette.
Unverändert auf den ersten Deutschland-Sieg 2010 warten musste zunächst an diesem Nachmittag das Gestüt Auenquelle, denn der Rekonvaleszent Auenjäger kam in einem 2150 Meter einfach nicht an La Lune (Daniele Porcu/Kevin Woodburn, 25:10) vorbei.
Völlig formgemäß endete der Ausgleich III über 2450 Meter. Hier hielt Gestüt Bonas Mombasa (Filip Minarik/Peter Schiergen, 21:10, Foto) einen frühen Vorsprung gegen Woronin.
Das höchstdotierte Rennen des Tages war der Sheikh Zayed bin Sultan al Nahyan Listed Cup (15.000 Euro, 1600 m) für Arabische Vollblüter. Hier gab es einen französischen Einlauf durch den leichten Gewinner Saher (Philippe Sogorb, 35:10) und Salaamah, während Kadesch D.A. als Dritter schon deutlicher distanziert folgte (Video ansehen).
Im 1600 Meter-Ausgleich III knüpfte die Bahn- und Distanzsiegerin Molly Maxima (Pascal Jonathan Werning/Hans Walter Hiller) wieder an ihre Bestform an und überraschte zum Toto von 251:10 gegen die etwas unglücklich agierende Favoritin Amazing Beauty und Wina Danon. Das finale 1600 Meter-Handicap sicherte sich mit Krasiwaja (Nadia Zeidan/Gerald Geisler, 57:10) ein Gast aus Iffezheim.
Bestens besucht präsentierte sich die Bahn in Niederrad mit 8000 Zuschauern. 132.795 Euro bilanzierte man an den Wettschaltern.









