Noch 24 Stunden bis zum Wettrennen des Jahres im Harz. In den Gaststätten, Hotels, in der ganzen Region und in Turf-Deutschland wollen alle den Wettcoup des Jahres landen. 50.000 Euro garantiert der Harzburger Rennverein von 1880 e.V. in der Viererwette und zudem wird noch ein Jackpot von 12.502 Euro ausgeschüttet.
Da kracht es an den Wettschaltern, was im Harz auch an den ersten drei Meetingstagen schon der Fall war. So steht in den Büchern des Rennvereins nach drei Tagen ein Wettumsatz von insgesamt 576.809,45 Euro im Jahr 2010 gegenüber 532.735,55 im Jahr 2009.
Das entspricht einem Umsatzplus von 8,3 Prozent. Bei genauerem hinsehen fällt auf, dass das gesamte Plus auf der Rennbahn erzielt wurde. An den ersten drei Renntage wetteten die Rennfans im Harz, was die Kassen hergaben.
Anstelle von 317.380,50 im Jahr 2009 setzten sie in diesem Jahr 365.303,50 um, was ein sensationelles Plus von 15,1 Prozent ausmacht, In der Vorwette machte auch der Harzburger Rennverein ein minus von 1,8 Prozent.
„Wir sind stolz auf unser Bahnpublikum, jeder der noch nicht im Harz war, sollte sich zum Wettfest des Jahres ins Auto setzen und morgen in den Harz kommen“, trommelt Harzburgs Rennvereins-Präsident vor dem Finalwochenende. Sportlich wird dem Publikum dabei sehr viel geboten.
Die beiden fantastisch besetzten Superhandicaps, in denen die Handicap-Könige des Harzes gekürt werden, sind nur ein Bespiel für das gestiegene Interesse der Rennstallbesitzer und Trainer im Harz. In der „Wettchance des Jahres“ kommen 15 Starter an den Ablauf, wobei mit Engai der Sieger des ersten Superhandicaps zum Harzer Superstar werden könnte.
Im zweiten Superhandicap, dem sportlichen Highlight des Jahres 2010, einem Ausgleich II, sind 14 Pferde unter Order von Starter Tom Maher. Auch hier kann Wyoming aus dem Münchner Stall von Werner Glanz das Kunststück fertig bringen, zwei der bestdotierten Handicaps des Landes innerhalb von 7 Tagen zu gewinnen. Neben den mit jeweils 20.000 Euro dotierten Super-Handicaps werden sieben weitere Rennen veranstaltet, die so gut besetzt sind, wie ein Renntag im Harz in der 130jährigen Geschichte noch nie.
97 Pferde sind in 9 Rennen startberechtigt. „Das ist toll, das unterstützt unsere Arbeit, wir können so grandiose Wettrennen anbieten“, freut sich Wilhelm Baumgarten auf den Renntag des Jahres.
Aber auch der Sonntag verspricht ein echtes Top-Event: Im neunten Rennen wird der Seekönig im Harz gekürt. Mit 12 Startern laufen so viele Pferde wie noch nie durch den direkt vor der Tribüne gelegenen See, was ein echtes Spektakel für die Zuschauer verspricht. Das Rennen ist mit Startern aus Belgien, Tschechien und Deutschland und mit Reitern aus fünf Ländern zudem sehr international besetzt.
Am Ende wird der Seekönig 2010 gekürt, Allegan die „alte Dame“ geht dabei als Siegerin des ersten Wochenendes als Favoritin an den Ablauf. Weitere acht Rennen mit 84 Startern versprechen auch am Sonntag zum Abschluss ein Rennfest für die ganze Familie.












