Ein Volk von Zockern sind diese Briten bekanntlich sei jeher gewesen. Ein gutes Bespiel dafür ist die Wette eines Briten, der auf den Halbfinalsieg Deutschlands gegen Spanien nicht weniger als eine halbe Million Euros per Telefon gewettet haben soll. Dabei handelte es sich um die höchste Einzelwette, die jemals bei der Buchmacherkette von William Hill angenommen wurde. Im Erfolgsfall hätte sich der Wetter über eine Auszahlung von 954.545 Euro freuen dürfen.
Darüber hinaus wurden weitere Großwetten zwischen 75.000 und100.000 Euro auf ein Weiterkommen Deutschlands entgegengenommen. Auch diese Zocker werden nun Trübsal blasen, anders dagegen die Buchmacher, für die die Fußballweltmeisterschaft ein Riesengeschäft gewesen ist.
Zwar macht auch den Wettanbietern die Rezession zu schaffen, doch sehen Marktforscher die Glücksspielbranche bei einem jährlichen Wachstum bei 7,5 Prozent. In England gibt es nach neuesten Berichten mehr als 9000 Filialen der führenden Wettanbieter Hill, Ladbrokes coral und Paddy Power.
Besonders kulant zeigte man sich von Buchmacherseite beim von Frank Lampard erzielten Tor gegen Erzrivale Deutschland, das vom Schiedsrichter nicht gegeben worden war. „Jeder hat schließlich gesehen, dass der Ball hinter der Linie war“, sagte William Hill-Sprecher Graham Sharpe. „Deshalb haben wir das nicht gegebene Tor als Treffer unseren Wettkunden gutgeschrieben“.











