Seit ihrem Sturz von der Stute Princess Lala Anfang Juni in Hassloch, bei dem sie sich eine Gehirnerschütterung zuzog, hat man Kathi Werning (Foto) nicht mehr im Rennsattel gesehen. Und das wird in der nächsten Zeit auch so bleiben. Die Dortmunderin nimmt sich erst einmal eine Auszeit von der Rennreiterei.
„Meine Ärzte haben mir dringend empfohlen, das Reiten im Rennen stark einzuschränken, da das Risiko von bleibenden Schäden bei einem erneuten Sturz sehr groß sei. Im Grunde war der neuerliche Sturz in Hassloch einer zuviel, vor allem zu diesem Zeitpunkt, nachdem ich gerade erst wieder genesen war. Deshalb werde ich erst einmal eine Pause von einem Jahr einlegen“, sagt die 25jährige, die bekanntlich nach einem Sturz im Dezember mit Hirnblutungen sogar im Koma gelegen hatte.
Doch ausruhen wird sich die Leichtgewichtsreiterin nicht, denn bereits in der Vergangenheit hat Werning, die bislang 156 Siege erzielt hat, Moderationsunterricht gehabt und wird sich auch in Zukunft auf diesem Gebiet versuchen. Neben ihrem Beruf als Jockey war sie zudem auch als Model tätig, was sicher auch weiterhin ein Betätigungsfeld von ihr sein wird.










