Das 2100 Meter-Dreijährigen-Rennen am Sonntag in Düsseldorf war die Prüfung der Promi-Geschwister. Denn mit Waltzing Wonder (Adrie de Vries/Jens Hirschberger) präsentierte sich der Bruder von Derbysieger Wiener Walzer, und Salve Aurora (Foto, Andrasch Starke/Peter Schiergen) ist eine Tochter der großartigen Stute Salve Regina und damit eine Schwester der Gruppesiegerin Salve Germania.
Nachdem unterwegs lange der Schlenderhaner, der mit Scheuklappen aufgeboten wurde, bei seinem Debüt die Fahrt diktiert hatte, wurde er im Einlauf schnell von der King´s Best-Tochter des Gestüts Höny-Hof verdrängt.
Von diesem Moment an war es das Rennen eines Pferdes, denn die 27:10-Chance, die etwas Anlaufzeit gebraucht hatte, verabschiedete sich auf Nimmerwiedersehen von Silent Arc und dem Röttgener Nabakuk. Das sah nach viel mehr aus. Salve Aurora hat im übrigen noch eine Diana-Nennung. ‚Sie hat sich nun stark verbessert‘, berichtete Andrasch Starke über die Siegerin (Video ansehen).
Waltzing Wonder dagegen ließ komplett nach und trudelte als Fünfter über die Ziellinie. ‚Er hatte als Jährling eine Koppelverletzung. Daher brauchte er viel Zeit zur Entwicklung‘, hieß es aus dem Umfeld des Monsun-Sohnes.
Nachdem er nicht so recht an seine Zweijährigen-Formen angeknüpft hatte, schaffte Barzini (Andreas Helfenbein/Uwe Ostmann, 67:10) in einer Meilen-Prüfung endlich den verdienten Erfolg, wobei der Lando-Sohn gegen Fight For Freedom, den Debütanten Slaveni und den heranrollenden Little Man aber kämpfen musste (Video ansehen).
Diesmal hatten sich die Wetter weitgehend getäuscht: Denn die dreijährige Tertullian-Tochter Sionpas ging im einleitenden 1300 Meter-Rennen in München noch zu einer erstaunlich hohen Siegquote von 45:10 ins Rennen. Dabei hatte sich die Lady zuletzt als Dritte im Auktionsrennen auf dieser Bahn glänzend verkauft.
Darren Moffatt duldete eine Zeitlang Marguerite du Pre vor sich, doch schon früh im Einlauf verschaffte er seiner Lady einen Vorteil, der auch durch die starke Schlussattacke der ebenfalls von Gerald Geisler trainierten Tarragona und die lange prominente Tolerate nicht mehr in Gefahr geriet. Dagegen enttäuschte die Favoritin Asantina, die nie ins Rennen fand (Video ansehen).
Einen großen Tag erlebte Markus Münch, denn der Besitzertrainer landete in Riem zwei Treffer. Bei den Dreijährigen imponierte die Pentire-Tochter Intarsia (31:10) unter Eduardo Pedroza gegen Pearl of Danon und Mighty Prince auf der ganzen Linie.











