Der große Diana-Rennsonntag in Chantilly begann aus deutscher Sicht sehr vielversprechend. Denn der von Clarissa Christina Werning gerittene Forthe Millionkiss gewann in den bekannten Ubber-Farben für Trainer Uwe Ostmann (Foto) trotz einer halbjährigen Pause das einleitende Altersgewichtsrennen (22.000 Euro, 2000 m) völlig souverän von der Spitze aus zur erstaunlichen Quote von 125:10. Offshore (Paula Wolters-Flierman/Hans Walter Hiller) blieb chancenlos.
Mit veränderter Taktik versuchte man es mit Eckhard Saurens Lamool (Dominique Boeuf/Mario Hofer), der im Prix du Lys (Gruppe III, 80.000 Euro, 2000 m) von der Spitze aus ging und lange standhielt. Am Ende reichte es aber nur zu Rang fünf. Vorne gaben die Favoriten den Ton an, wobei der Dalakhani-Sohn Goldwaki (Olivier Peslier/Andre Fabre) in den Wertheimer-Farben vom letzten Platz den Monsun-Sohn Mashoor und Le Larron sehr sicher in die Schranken wies.
Nicht zu bestellen gab es für Noble Alpha (Gerald Mosse/Mario Hofer), der im Prix Paul de Moussac (Gruppe III, 80.000 Euro, 1600 m) nur Siebter wurde. Hier waren zwei Außenseiter mit Sormiou (A.Rousell, 190:10) und Blue Panis vorne vor Godolphins Emerald Commander.
Im Prix du Chemin de Fer du Nord (Gruppe III, 80.000 Euro, 1600 m) behauptete sich der Favorit Fuisse (Christophe-Patrice Lemaire/Christine Head-Maarek) gegen Vertigineux und Slickly Royal. Freminius (Dominique Boeuf/Werner Baltromei) schob sich noch auf Rang sechs, während der Trainingsgefährte König Bernard (Maxime Guyon) keine Möglichkeiten hatte.
Zum Abschluss holte sich mit The Joe McArdle aus dem Stall von Thierry Jarnet ein Sharp Prod-Sohn ein 22.000 Euro-Verkaufsrennen über 2000 Meter, wohingegen Thalamon (Gerald Mosse/Peter Schiergen) ebenso nichts zu bestellen hatte wie Esprit des Temps (Dominique Boeuf/Werner Baltromei) in einem 28.000 Euro-Handicap über 2100 Meter.
Einen guten Ehrenplatz erreichte Dancing Dynamite, ein Auenadler-Sohn aus dem Stall von Hans Walter Hiller, unter Delfine Santiago in einem 13.000er für Zweijährige über 1200 Meter in Straßburg.
Seine hohe Veranlagung als eines der besten deutschen Hindernispferd bewies Cornelia Schmocks Supervisor (Julian Marinov) in Dieppe, wo er sich als 159:10-Chance ein 22.000 Euro-Hürdenrennen über 3800 Meter mit einer halben Länge Vorsprung holte. Hier wurde Zuckerpuppe (Jan-Erik Neuroth/Erika Mäder) Sechste.









