Der erste Dreijährigen-Sieger zahlte 490:10 auf Sieg, der zweite 411:10! Mama Mia, was war am Samstag in Dresden los? Und in beiden Fällen war Rastislav Juracek im Sattel der Vollstrecker dieser Riesenüberraschungen. In der einleitenden Dreijährigen-Prüfung verteidigte der von Kamila Harmns – sie zeichnet auch als Besitzerin – in Wittichenau trainierte Kepler einen minimalen Vorteil gegen den heranbrausenden Favoriten Auendon.
Der von Uwe Ostmann für Auenquelle trainierte Doyen-Sohn schien es in der Kameraeinstellung – im Ziel sieht man in Dresden die Pferde leider nur von hinten – doch noch geschafft zu haben, doch hatte die 490:10-Chance Kepler tatsächlich die Nase vorne (Video ansehen).
Gleich eine halbe Stunde später war die nächste Sensation unter den Dreijährigen fällig. Auch hier zeichnet mit Agniezka Klus eine Frau als Trainerin verantwortlich. Erneut stand – diesmal mit Power – ein Auenqueller Ostmann-Schützling in der Favoritenrolle, musste sich aber mit Rang drei zufrieden geben.
Die in Schweden gezogene Equeen Hill war unter Rastislav Juracek im Finale auch in der Lage, den zügig angreifenden Isarco auf Distanz zu halten. In ihrer früheren Heimat in Jägersro konnte die Mandrake El Mago-Tochter – dieser Deckhengst dürfte in Deutschland hier wohl seinen ersten Sieger gestellt haben – mehere Platzierungen vorweisen, doch waren die ersten beiden Deutschland-Auftritte noch nicht das Gelbe vom Ei gewesen. Nun bekam man in Dresden eine ganz andere Equeen Hill zu sehen.









