Konzentration auf Samstag: Wieder Steffi gegen Filip?

Kein Meeting, aber ein Top-Samstag. Das Geschehen in Dresden konzentriert sich diesmal auf einen Nachmittag. Und hier präsentiert man mit dem vom Wettanbieter bwin gesponserten Sachsenpreis ein echtes Highlight. 20.000 Euro stehen über diesem Listenrennen über 2000 Meter, für das man sich wohl kaum eine bessere Besetzung hätte wünschen können.

Denn einige der größten Ställe des Landes greifen hier voll an. Uwe Ostmann und Peter Schiergen sind sogar mit einem Doppel vertreten. Der Mülheimer sattelt Glad Panther, für den sich Stalljockey Andreas Helfenbein entschieden hat, sowie Schützenjunker, der mit Daniele Porcu an den Start gehen wird.

Vor einem Jahr avancierte Glad Panther zum Gruppesieger in Frankfurt, doch so richtig lief es bei dem Auenqueller anschließend nicht. Längst wurde er zum Wallach befördert, das Saisondebüt sollte er deutlich steigern können, denn im Preis von Dahlwitz besaß er als Achter noch keine Chance.

Ähnliches gilt für Schützenjunker, der im Herbst sein erstes Grupperennen gewann, doch bei zwei Starts in der laufenden Saison wenig Akzente setzte. Sicherlich wäre weicher Boden vorteilhaft für ihn.

Im doppelten Aufgebot von Peter Schiergen könnte es wieder zum Duell zwischen Filip Minarik und Steffi Hofer kommen, das vor wenigen Tagen im Mülheimer Listenrennen Steffi Hofer mit Nianga knapp für sich entschied. Die aufstrebende Amazone steuert mit der Wittekindshoferin Nina Celebre eine Stute, die mit dem Treffer im Ex-Gontard-Rennen in Iffezheim die Saison 2009 beendete und auch als Saisodebütantin interessant sein dürfte, denn man hat schon immer viel von ihr gehalten.

Minarik steuert den Paolini-Bruder Panyu (Foto), der sich beim Jahresauftakt in Hoppegarten als Dritter deutlich verbessert präsentierte und allmählich wieder auf die Siegerstraße zurückfinden könnte.

Dabei blieb er allerdings noch hinter dem Sommerberger Derwisch, der das Champion-Team Eduardo Pedroza/Andreas Wöhler vertritt. Als Wallach scheint der Aeskulap-Sohn noch weiter gesteigert, gehört sicherlich nicht nur wegen der großen Stallform zu den Siegkandidaten.

Den mehrfach gruppeplatzierten König Concorde (Henk Grewe/Christian Sprengel) sollte man nicht voreilig abschreiben, denn der Wallach kann erwiesenermaßen viel mehr als er zuletzt verriet. Ähnlich ist die Ausgangsposition für Falun (Alexander Pietsch/Andreas Trybuhl), der 2009 in Frankreich reiche Ernte einfuhr, aber ebenfalls eine schwächere Form korrigieren muss.

Der von Erika Mäder vorbereitete Hansom (nun mit Viktor Schulepov) überzeugte beim Auftakt 2010 als Runner-up des späteren Gerling-Preis-Siegers Eye of the Tiger, blieb allerdings danach in Frankreich blass. Ausgezeichnet führte sich Irini (hat Jozef Bojko im Sattel) ein, die bei Hans-Jürgen Gröschel stets hocheingeschätzt wurde. Sie wusste zuletzt in einem Listenrennen in Hannover als Vierte sehr zu gefallen und ist als Speedwirbel gefürchtet.

Das Feld kompletieren Christian Zschaches Neuerwerbung Inambari (mit dem Franzosen Mikael Barzalona) und der von Pavel Vovcenko trainierte Sereinsieger Lamino (Rastislav Juracek), der allerdings einen deutlichen Sprung zu bewältigen hat.

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