Rock im Stadtwald! Wieder ein ganz gro?er Hickst-Coup

So langsam dürfte es der Konkurrenz richtig unheimlich werden. Denn die Pferde von Trainer Waldemar Hickst agieren unverändert in einer grandiosen Form. Davon überzeugen konnten sich die 4000 Zuschauer auch am Sonntag in Krefeld. Denn im Großen Ehrmann-Steher-Cup, dem Ex-Betty-Barclay-Rennen, trumpfte mit Tres Rock Danon ein offenbar schon kaum voll erkannter vierjähriger Hengst aus dem Kölner Topquartier auf.

In diesem mit 50.000 Euro dotierten 3200-Meter-Gruppe III-Event landete der Rock of Gibraltar-Sohn seinen ersten Gruppe-Treffer. Und wie! Denn vier Längen trennten die 62:10-Chance am Ende von der Gegnerschaft. (Video ansehen)

Jiri Palik, der aktuell wieder groß in den Blickpunkt gerückt ist, nutzte seine Chance großartig, nachdem sich Alexander Pietsch für den Park Wiedinger Frantic Storm entschieden hatte.

Der Engländer Yes Mr President machte eine zügige, später dann verschleppte Fahrt vor Tarkheena Prince, dahinter sah man Tres Rock Danon sofort in einer guten Position vor Brisant, während der Favorit Eye of the Tiger hinter Caudillo an vorletzter Stelle auszumachen war.

Im Einlauf gaben sich die anfänglichen Protagonisten bald geschlagen. Und dann fiel rasch die Vorentscheidung: Palik stürmte mit Tres Rock Danon innen durch und verabschiedete sich auf mehrere Längen. Da war sofort alles entschieden, kein Konkurrent konnte ihm noch gefährlich werden.

‚Alexander Pietsch hatte sich für Frantic Storm entschieden,da er mit gutem Boden gerechnet hat. Aber auf weichem Untergrund ist Tres Rock Danon besser aufgehoben. Er bleibt nun auf Extremdistanzen und könnte den Langen Hamburger ansteuern, ehe wir wieder ins Ausland gehen‘, sagte Waldemar Hickst (hatte schon Vorjahressieger Flamingo Fantasy gesattelt) über den Hengst des Stalles D´Angelo, der beim siebten Start seinen dritten Treffer einfuhr.

Brisant schob sich als Riesenaußenseiter früh auf den Ehrenplatz vor, gab ein glänzendes Comeback. ‚Ich bin überglücklich, er ist super gelaufen‘, freute sich Ralf Suerland an seinem 60. Geburtstag.

Eye of the Tiger kam zwar ordentlich ins Bild, doch mehr als Rang drei war beim ersten Versuch auf dieser Strecke noch nicht möglich. Caudillo wirkte nie gefährlich, wurde Vierter, während der Engländer Yes Mr President deutlich nachließ. ‚In der Geraden war er sofort geschlagen‘, bedauerte Jockey Joe Fanning an diesem verregneten Krefelder Sonntag.

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