Dreij?hrige mit Potenzial: Sunmoon und vor allem Tango

Vor sechs Tagen in Krefeld hatte der Park Wiedinger Wheredreamsare riesiges Pech. An der Startstelle erlitt der Monsun-Sohn aus dem Stall von Waldemar Hickst eine leichte Verletzung und konnte am Rennen nicht teilnehmen. Doch am Maifeiertag in München gab es in einer Dreijährigen-Prüfung über 2200 Meter promte Entschädigung für den Hengst mit dem schönen Namen.

Denn unter Alessandro Schikora entwickelte die 41:10-Chance nach einem Schwächemoment im Schlussbogen die größeren Reserven als der 19:10-Favorit Next Hight, der es einfach nicht packen kann. Corumba holte noch Rang drei, während der Pilot Fantastic Prince nicht weiterzog. (Video ansehen)

Der Sieger besitzt Nennungen für das Bavarian Classic, die Union und natürlich das Blaue Band.

Als Zweijährige bereits listenplatziert war die Wittekindshoferin Sunmoon Royale. Da war es nur logisch, dass die Royal Dragon-Tochter in einer 1400 Meter-Prüfung in Düsseldorf als 17:10-Favoritin galt.

In dem Mini-Feld von vier Ladies klärte Andrasch Starke mit ihr sehr sicher die Fronten gegen Darowina und die etwas schwefällig wirkende Noreia. Nicht ausgeschlossen, das die von Mario Hofer vorbereitete Siegerin über das Karin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen die Diana anpeilt. ‚Sie braucht weitere Wege, der Rennverlauf war gut‘, berichtete Natascha Witsch vom Hofer-Team. (Video ansehen)

Eigentlich sollte Rennstall Darbovens Russian Tango (Foto) am vergangenen Sonntag im Busch-Memorial um Gruppe-Ehren kämpfen. Doch der Boden war zu trocken für den hocheingeschätzten Tertullian-Sohn, der daher von Andreas Wöhler abgemeldet wurde.

Nun hatte er in Düsseldorf eine wesentlich leichtere Aufgabe zu lösen, als er in Düsseldorf eine 1700 Meter-Prüfung unter Eduardo Pedroza Start-Ziel im Canter dominierte. Der 11:10-Favorit spazierte Sumaro und Fascino überlegen davon. Die Co-Favoritin Mahamaya war nicht zum Eindrücken in die Startbox zu bewegen. Mehl-Mülhens-Rennen, Bavarian-Classic oder Union, das sind die nächsten Möglichkeiten auf dem Weg zum Derby. ‚Er geht nun ins Mehl-Mülhens-Rennen‘, verriet Eduardo Pedroza.

Unverändert glänzend in Schwung sind die Dreijährigen von Trainer Hans-Jürgen Gröschel. Da wollte auch der Kingsalsa-Sohn Kalypso King (Wladimir Panov, 18:10) in Leipzig keine Ausnahme machen, der sich aber erst nach hartem Kampf von Ocean Tiger freimachen konnte, während Nadya als Dritte klar zurück folgte.

133:10 – diese nicht alltägliche Quote für einen Erfolg von Trainer Christian von der Recke brachte der Mamool-Sohn Piccolo, der nach einem starken Finish von Gary Hind den Favoriten Zarrados noch in den Griff bekam, hinter dem der lange führende Ohne Tadel Dritter wurde.

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