Der Bruder des letztjährigen Derby-Favoriten Suestado, Scorcher (Foto), hat sich als Favorit den Sieg im Preis der Europcar Sommersaison gesichert und damit selbst die Route Richtung Deutsches-Meter-Strecke in einem Sechserfeld am Ende sicher durch, agierte dabei durchaus auch noch unreif. Er ließ dabei aber durchaus starke Konkurrenz hinter sich.
„Er ist noch ein grünes Pferd“ sagte Trainer Jens Hirschberger nach dem Sieg des Galoppers aus dem Besitz von Georg Baron von Ullmann, „wo wir jetzt weitermachen, werden wir in Ruhe überlegen, das hängt auch davon ab, wie er das Rennen verkraftet hat.“ Stephen Hellyn ritt Scorcher zum Sieg, war für Adrie de Vries eingesprungen.
Nach einem Schwächemoment rappelte sich der Norweger Sir Lando, der exakt das gleiche Besitzer-Trainer-Jockey-Team vertrat wie Appel au Maitre in der Vorwoche in der Grand Prix-Premiere, noch einmal auf und hielt den zweiten Platz. Dritter wurde Val Mondo, der sich gesteigert vorstellte. „Wir können damit zufrieden sein“, so Trainer Uwe Ostmann über seine Derbyhoffnung, die noch nicht allzu hart angefasst wurde. „Der Rennverlauf war aber nicht ideal“, haderte der Trainer ein wenig mit den Umständen, die vielleicht den Sieg gekostet haben könnten.
Der stark beachtete Röttgener Angolaner, Fünfter aus dem Winterfavoriten, könnte das Rennen noch gebraucht haben, wie Trainer Hans-Albert Blume vermutete. Wegen einer in der Startmaschine erlittenen Verletzung nahm Wheredreamsare nicht am Rennen teil. (Video ansehen)












