Derby-Vorpr?fung in Krefeld: Duell Zazou gegen Tango

Die Saisonpremiere am Sonntag in Krefeld verspricht ein echtes Highlight zu werden. Denn im Mittelpunkt steht eine bedeutende Derby-Vorprüfung, der Große Preis der Krefelder Wirtschaft – Dr. Busch-Memorial (Gruppe III, 50.000 Euro, 1700 m). Zwar ist das Aufgebot zahlenmäßig mit sieben Kandidaten überschaubar, aber die Besetzung kann sich dennoch sehen lassen.

Klarer Favorit wird der von Mario Hofer für WH Sport International vorbereitete Zazou (Terry Hellier), der als Zweijähriger schon enorm große Kasse machte. Zwei Treffer in Auktionsrennen und eine Gruppe I-Platzierung sprechen für sich. Terry Hellier wurde engagiert.

Stärkster Widersacher könnte der von Andreas Wöhler trainierte Russian Tango (Eduardo Pedroza, Foto) sein, der bei seinem ersten Erfolg in Köln sehr überzeugte und laut seinem Betreuer weiterhin sehr gut in Gang sein soll.

Das Asterblüte-Quartier von Peter Schiergen ist mit Go Country vertreten. Der Jaber-Hengst zeichnete sich bereits als Zweijähriger aus, als er zwei Mal gewann. Vor allem der Sieg im Düsseldorfer Junioren-Preis auf Listenebene, als er mit Barzini und Prakasa sicher hoch veranlagte Gegner in die Schranken wies, verdient viel Beachtung. Der fünffache deutsche Jockey-Champion Andrasch Starke übernimmt den Ritt auf Go Country, der seinen ersten Jahresauftritt direkt in bester Gesellschaft absolviert.

Kondition und zwei Siege 2010 kann dagegen der in Düsseldorf bei Sascha Smrzcek beheimatete Wuhan in die Waagschale werfen. Vor allem beim zweiten Sieg in Düsseldorf beeindruckte der One Cool Cat-Sohn nicht wenig. Zu dieser Gelegenheit ließ der bestimmt hoch veranlagte Vertreter aus den deutschen Top-Quartieren hinter sich, startete das erste in den Farben des Stalles Ramon. Henk Grewe reitet den Sohn der Ebbesloher Gruppesiegerin Winterthur.

„Es steht um Wuhan alles gut. Er hat sich nach dem Sieg in Düsseldorf nun noch einmal verbessert und wir werden ihn schon recht optimistisch satteln. Allerdings wissen wir auch, wie stark das Feld ist und wären mit einer Platzierung zufrieden“, erklärte der Grafenberg-Coach Sascha Smrczek.

Nachdem die Dreijährigen von Waldemar Hickst furios in die Grasbahnsaison starteten, sprang am letzten Wochenende kein Sieg für das Kölner Quartier raus. Opera Moon (Alexander Pietsch) heißt die Hickst-Chance im Dr. Busch Memorial.

Bei drei Starts im letzten Jahr lieferte der Big Shuffle-Sohn stets tolle Leistungen ab, beim Finale siegte er gegen die Wittekindshoferin Saldennähe, die ihrerseits zuletzt in Dortmund gewann. Pavel Vovcenkos Touchmeifyoucan (Andreas Helfenbein) ist Lebensdebütant und der Coach hat sich eine enorme Herausforderung für den Tertullian-Sohn ausgesucht.

Zehn Rennen umfasst die Karte, gleich zu Anfang gibt es ein Ponyrennen mit Bahnwette. Auch eine Wettchance des tages wird offeriert.

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