Mit dem erstklassigen Platini konnte Albert Steigenbergers Stall Steigenberger den Preis der Dreijährigen 1992, und damit bei der dritten Auflage bereits gewinnen. 2010 werden die rot-weißen Farben sogar von zwei Pferden vertreten. Nach den 2009 gezeigten Leistungen ist dabei Kite Hunter (Foto) natürlich die bessere Chance gegenüber dem zuletzt in Frankreich gelaufenen Vianello.
Mit einem GAG von 92,5 zählt der in Italien erworbene Muhtathir-Sohn zur absoluten Spitzengruppe seines Jahrgangs. Und das, obwohl er im Finish mehrfach nicht mit Fortuna im Bunde war. Besonders im Preis des Winterfavoriten, wo er als Dritter hinter dem Auenqueller Glad Tiger und seinem Trainingsgefährten Noble Alpha vielleicht seine beste Form zeigte.
Aber auch im Herzog von Ratibor-Rennen auf der Heimatbahn, das er als Vierter beendete, war er nicht glücklich. Bereits sechs Mal war Kite Hunter als Youngster auf der Bahn, was natürlich die Frage offen lässt, ob andere Pferde, die am Sonntag an den Start kommen, nicht das größere Steigerungspotenzial haben könnten.
Sein Trainer Mario Hofer ist aber von der Klasse des Hengstes überzeugt, der aufgrund der Inländergeltung, die er dort besitzt, auch ein Kandidat für die italienischen 2.000 Guineas sein könnte. Ein kleines Fragezeichen steht vielleicht auch noch hinter seiner Eignung für den doch etwas speziellen Kurs, denn im Junioren-Preis kam er nur als Fünfter ins Ziel.
Vom Trio des Asterblüte-Stalles ist Aslana die Wahl von Stalljockey Andrasch Starke, was natürlich ein deutlicher Hinweis ist. Noch in bester Erinnerung ist ihr Maidensieg in Krefeld, als sie trotz eines wahren Katastrophenrennverlaufs gegen ordentliche Konkurrenz ganz leicht gewann.
Und dass auch Stuten den Preis der Dreijährigen gewinnen können, bewies ihr Trainer bereits 2006, als er hier die Ebbesloherin Lasira zum Sieg sattelte. Im Kronimus-Rennen musste Aslana zwar eine überraschende Niederlage hinnehmen, doch sollte man ihr diese nicht zu hart ankreiden. In Düsseldorf wird die Rock of Gibraltar-Tochter am Sonntag aber erstmals auf durchlässigem Boden antreten, denn ihre beiden bisherigen Starts absolvierte sie auf normalem Geläuf.
Promised Wings, der das Favoriten-Trio komplettiert, dürfte als Monsun-Sohn mit dem zu erwartenden weichen oder gar schweren Boden wohl keine Probleme bekommen. Bei seinem bislang einzigen Start setzte sich der im Besitz von Georg Baron von Ullmann stehende Hengst gegen den späteren Zweiten des Herzog von Ratibor-Rennens, Cabimas, leicht durch.
Promised Wings, der von Filip Minarik geritten wird, da Stalljockey Adrie de Vries noch in Asien weilt, ist für alle Top-Rennen seines Jahrgangs bis 2000 Meter genannt. Da man weiß, dass Trainer Jens Hirschberger die Pferde aus Schlenderhan nur ganz gezielt einsetzt, sollte man dem Fuchs gleich ein ganz gutes Laufen zutrauen.
Ohnehin wird ein ganz entscheidendes Kriterium im Preis der Dreijährigen sein, in welchem konditionellen Zustand sich die Saisondebütanten nach dem harten Winter befinden.











