So gut wie am vergangenen Wochenende, als in Frankreich gleich drei deutsche Pferde zum Zuge kamen, lief es unter der Woche im Nachbarland nicht. Pech hatte dabei vor allem Hans Blume, denn sein Schützling Daudet (Delphine Santiago) wurde in einem Amazonenrennen in Compiegne als Sieger disqualifiziert und auf den dritten Platz gesetzt.
Er hatte Stefan Wegners Owentuo (Steffi Hofer) behindert, der durch Daudets Disqualifikation auf den zweiten Platz vorrückte. Gute Platzierungen gab es auch am Mittwoch in Le Croise-Laroche für Nobert Sauers Le Mari (Zweiter) und den von Matthias Keller vorbereiteten Murcielago, der in einer 1100-Meter-Prüfung Dritter wurde.
Zudem gab es auf der Bahn nahe der belgischen Grenze noch einen Zuchterfolg für das Gestüt Ittlingen, denn der Sieger in dem Rennen, in dem Le Mari den zweiten Platz belegte, Armanty, stammt aus der Zucht des westfälischen Gestütes.
An diesem Wochenende sind es in erster Linie die Bahnen in der Provinz, die von den deutschen Pferden angesteuert werden. Stark frequentiert wird dabei die Bahn in Straßburg-Hoerdt von den deutschen Ställen, wobei es die Ställe aus Iffezheim sind, die auf der anderen Rheinseite angreifen.
Interessantester Starter ist dabei wohl der von Mirek Rulec trainierte Lucidor (Foto), der unter Paul Andrew Johnson ein Hürdenrennen über 3800 Meter (20.000 Euro) bestreitet. 24 Stunden später ist dann die Bahn in Moulins das Ziel einiger deutscher Pferde. Dort könnte es zum Jahresdebüt des guten Zadounevees kommen, denn sein Betreuer Petr Olsanik schickt den Hengst in ein mit 9.000 Euro dotiertes Amateurrennen.
Ebenfalls in Moulins laufen soll Marek, mit dem Petr Olsanik ein ähnliches Rennen, das allerdings über die Meile führt, anpeilt. Alles zu den Starts deutscher Pferde im Ausland entnehmen Sie der Tabelle in der Sport-Welt.










