Der Richard Grimminger-Preis, ein Jagdrennen über 3200 Meter, ist in jedem Frühjahr ein begehrter Preis für die deutschen Hindernispferde. Und auch wenn Supervisor (J. Marinov) aus dem Stall von Cornelia Schmock der große Favorit (18:10) der Prüfung war, als Erster kam in dem Mannheim-Event Artec (C. Chan, Foto) im Ziel ein.
Nach einer tollen Vorstellung zog der von Werner Therre trainierte Siebenjährige zum Schluss noch an The German Herman (U. Wyss) vorbei. The German Herman hatte lange den Ton angegeben und musste sich nur knapp geschlagen geben. Auf Platz drei lief der Favorit Supervisor, der bereits früh nicht mehr wie der Sieger ausgesehen hatte.
Der Renntag klang mit einem Erfolg von Ronan aus, der gleichzeitig den 50. Sieg im Sattel von Fabian Xaver Weißmeier bedeutete. Der junge Mann aus einer rennsportbegeisterten Familie steuerte Wilfried Kujaths Senior (Ronan ist bereits zehnjährig) sehr umsichtig und stieß erst in der Zielgeraden nach vorne.
Länger hatte Wings of Honour (A. Weis) den Ton angegeben, belegte im Ziel Platz zwei. Dritter wurde der gut laufende Shaking Rock (K.-H. Neureuther). Der große Favorit, Bucked Off, wurde vom Direktorium am morgen abgemeldet, nachdem es Unstimmigkeiten zwischen Trainer Christian von der Recke und dem Galopper-Dachverband wegen Bucked Offs Zulassung zum Rennen gegeben hatte.











