Feeling Irie im Mannheimer Sprint-Ausgleich unstoppable

Das Hauptrennen am Sonntag in Mannheim, den Flitzer-Ausgleich III (1400 m, 4400 Euro), gewann der unverwüstliche Frontrenner Feelin Irie (Foto) nach einem couragierten Ritt von Laura Jana Gabriel, die den Wallach schon von einigen Auftritten in diesem Winter bestens kennt, des weiteren ihn jeden Morgen im Training reitet.

‚Es gab gar keine Order, Laura Jana Gabriel und Feelin Irie verstehen sich blendend und es ist bekannt, dass er seine besten Rennen von der Spitze aus bestreitet‘, sagte Trainer Guido Speiser nach einem lockeren Treffer über Patros (F. Minarik) und Saibaba (A. Göritz).

Der Trainer sah in dem weichen Mannheimer Geläuf gar ein Hindernis für Feelin Irie, doch sein Wallach mag die Bahn in Seckenheim offenbar so sehr, dass ihm der Zustand des Geläufs am Sonntag wohl egal war!

‚Es gibt wohl kein Pferd, das hier schneller um die Kurven kommt‘, scherzte Speiser noch bei der Siegerehrung.

Gleich nach dem Öffnen der Boxen sah man Feelin Irie vorne und auch Patros war gut mit dabei. Daran änderte sich bis in den Einlauf wenig, dann legte Feelin Irie vorn noch einmal zu und löste sich von den Gegnern.

Saibaba machte den zweiten Platz noch fast Patros streitig, verteidigte seinerseits knapp Rang drei gegen Wiltshire (Fr. St. Hofer). Kanzlerin (A. Helfenbein) und auch A Million Dollars (H. Grewe) setzten dieses Mal etwas enttäuschend keine Akzente, während Killarney (Fr. K. Schmitt) länger chancenreicher ausgesehen hatte.

Den ersten Mannheim-Sieger 2010 stellte Championtrainer Christian von der Recke, als Stall Vier Pfotens Giant Gino (Fr. S. Wandt) im einleitenden Altersgewichtsrennen über 1400 Meter deutlich zu gut für Katakana (Fr. C. Fuchs) und New Hors (S. Schleppi) war.

Giant Gino stellte damit seinen fünften Sieg binnen eines Jahres sicher. Das nennt man dann wohl gutes Management!

Die Wettchance des Tages wurde sichere Beute von Spitzbube (F.X. Weißmeier), der einen Vorstoß in der Gegenseite des 1900 Meter-Rennens ganz leicht durchstand. Vom Rest lief Night Set (Fr. B. Weber) noch auf den Ehrenplatz vor, Neardown Maid (Fr. L. J. Gabriel) belegte den dritten Platz und Gold Prize (A. Helfenbein) war im Ziel Vierter. Die Viererwette zahlte 17.858:10 vom 49:10-Sieger.

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