Das erste Grupperennen auf europäischem Boden in dieser Saison war am Samstag der Prix Exbury in Saint-Cloud. In der mit 80.000 Euro dotierten Gruppe III-Prüfung über 2000 Meter startete auch die aus Karlshofer Zucht stammende Monsun-Tochter La Boum. Als Mitfavoritin angetreten kam die Siebenjährige unter Thomas Huet auf einen guten dritten Platz.
Der Sieg ging an den von Christophe Soumillon gerittenen Chinchon. Der Schützling von Trainer Carlos Laffon-Parias setzte sich leicht gegen Starlish durch, hinter dem La Boum dichtauf war. Die favorisierte Aga Khan-Stute Ashalanda landete ebenso im geschlagenen Feld wie der Vorjahressieger Court Canibal.
In einem Altersgewichtsrennen über weite 3000 Meter hatte sich zuvor mit dem Wildenstein-Hengst Aizavoski ein Monsun-Sohn durchsetzen können. Als 16:10-Favorit gewann der von Elie Lellouche trainierte Vierjährige mit Anthony Crastus Start-Ziel.
Doch es gab auch einen Sieg für einen deutschen Trainer, denn die von Sascha Smrczek (Foto) trainierte Stute Sina schnappte sich ein als Amateurrennen ausgeschriebenes Verkaufsrennen über 2100 Meter, das mit 15.000 Euro dotiert war. 119:10 gab es am Toto auf den Sieg der Fünfjährigen.
Eine Stunde nach dem Prix Exbury ging mit dem Winter Derby auf der Sandbahn in Lingfield gleich die nächste Gruppe II-Prüfung über die Bühne. Hier siegte der Favorit Tranquil Tiger unter Tom Queally vor Suits Me und Pallodio.










