Nur noch gut eine Woche bis zum 26 Millionen-Renntag

Nur noch gut eine Woche, dann steigt auf dem neuen Meydan-Kurs in Dubai ein Renntag, wie ihn die Welt noch niemals zuvor erlebt hat. Denn die Veranstaltung um den Dubai World Cup wurde finanziell enorm aufgewertet. Über 26 Millionen US-Dollar schüttet das Wüstenemirat an diesem spektakulären Abend, dem 27. März, aus. Allein 10 Millionen Dollar winken im World Cup, dem höchstdotierten Rennen auf dem Globus, das bislang mit sechs Millionen Dollar ausgestattet war.

Und der Countdown für die Top-Events ist in vollen Gange. Auch Deutschland wird mit von der Partie sein, nachdem das Team des Fährhofers Quijano (Foto) nun – entgegen ursprünglicher Pläne – doch einen Start im Sheema Classic (Gruppe I, 5 Mio. Dollar, 2400 m, Turf) mit Andrasch Starke im Sattel ins Visier nimmt. Dreimal versuchte sich der Acatenango-Sohn bislang in diesem Rennen, beste Form war ein vierter Platz.

Voraussichtlich kommen hier 16 Kandidaten an den Start in einem Feld der Spitzenklasse. Stark ist das englische Kontingent mit der Klassestute Dar Re Mi (Fünfte im Prix de l´Arc de Triomphe 2009), dem Preis von Europa-Sieger und Canadian International-Zweiten Jukebox Jury, dem Hong Kong Vase- und Vorjahreszweiten Spanish Moon sowie Youmzain, der dreimal im Arc den Ehrenplatz belegte. Godolphin hat den stark gesteigerten Anmar, den Arc-Dritten Cavalryman, den Vorjahressieger Eastern Anthem und den aktuellen Dubai City Of Gold-Sieger Campanologist im Aufgebot.

Aber auch die Südafrikaner Golden Sword und Mourilyan, einen Desert Prince-Sohn, sowie den türkischen Gast Pan River und den Breeders´ Cup Turf-Zweiten Precious Passion sollte man auf der Rechnung haben. Die Dominanz der amerikanischen Pferde im Dubai World Cup (Gruppe I, 10 Mio. Dollar, 2000 m, Tapeta)könnte auch 2010 anhalten. Die Nummer eins im Quartett aus den Staaten scheint Gio Ponti, der im Breeders´ Cup Classic nur an Zenyatta scheiterte. Aber auch Furthest Land, Richard´s Kid und Take The Points sind keinesfalls zu verachten.

Selten war Europa in diesem Event so gut aufgestellt wie diesmal. Mit Twice Over (Dritter im Breeders´ Cup Classic), Gitano Hernando (bereits Grade-Sieger in den USA), dem Hong Kong Cup-Sieger, allerdings erstmals auf Tapeta antretenden Franzosen Vision d´Etat, dem Vorjahreszweiten Gloria de Campeao und Crowded House aus England ist man nicht nur zahlenmäßig stark präsent. Man geht von einem 14er-Feld aus.

Um 5 Millionen Dollar geht es im Dubai Duty Free (Gruppe I, 1800 m, Turf). Hier gilt Luca Cumanis Presvis als klarer Favorit. Da sein Siegreiter aus Meydan, Ryan Moore, auf Sir Michael Stoutes Schützling Confront zum Einsatz kommt, engagierte man für den Vorjahreszweiten den Franzosen Christophe-Patrice Lemaire.
Godolphins Vorjahresdritter Alexandros (zuletzt von Presvis geschlagen), die aktuellen Gruppesieger Bankable und Imbongi aus Südafrika, Hong Kong –Superstar Good Ba Ba, das sind nur einige der Top-Gegner für Presvis im 14er-Feld.

Im Golden Shaheen (2 Mio. Dollar, 1200 m, Tapeta) scheint Godolphin mit dem Breeders´ Cup Sprint-Vierten Gayego im zehnköpfigen Aufgebot bestens gerüstet. Das Team um Rupert Plersch zieht mit War Artist allerdings einen Start im Al Quoz Sprint (Gruppe III, 1 Mio. Dollar, 1200 m, Turf) vor, in dem er auf 13 Konkurrenten treffen könnte. In der Godolphin Mile (Gruppe II, 1 Mio. Dollar, 1600 m, Tapeta) sieht es nach einem 14er-Feld aus, das Godolphins Desert Party anführen könnte.

Ebenfalls 14 Pferde sind für das UAE Derby (Gruppe II, 2 Mio. Dollar, 1900 m, Tapeta) vorgesehen, in dem vieles für einen Zweikampf zwischen Godolphin und Trainer Mike de Kock spricht. Guineas-Sieger Musir (De Kock) muss vor allem die „Blauen“ Mendip und Breeders´ Cup-Sieger Vale Of York schlagen.

Komplettiert wird die Super-Karte vom Dubai Kahayla Classic (250.000 Dollar, 2000 m, Tapeta) für die Arabischen Vollblüter.

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