Enorm viel Spannung herrschte vor dem Finallauf um den www.wetten-sieberts.de – Preis der Perlenkette am Sonntag in Neuss. Denn wer das begehrte Schmuckstück in diesem traditionsreichen Amazonen-Wettbewerb davontragen würde, war noch absolut offen. Im ersten Lauf vor zwei Wochen hatte Kirsten Schmitt gewonnen.
Doch im zweiten Durchgang, der nun am Sonntag zunächst über die Bühne ging, blieb sie mit dem Co-Favoriten Glow Star als Sechste chancenlos, auf sehr weiter Distanz baute der England-Import deutlich ab.
Dagegen trumpfte der zu Beginn der Geraden resolut vor das Feld gezogene Bebido riesig auf. Manuela Murke verabschiedete sich mit dem 23:10-Favoriten aus dem Stall von Kevin Woodburn souverän vom Feld, verwies die große Außenseiterin Malica (Hana Mouchova) und Sweet Fighter (Steffi Hofer) auf die Plätze. (Video ansehen)
‚Bebido ist ein gutes Pferd, er läuft nun in zwei Wochen in einem besseren Rennen in Amiens‘, erklärte Kevin Woodburn.
Und im Finale machte dann Kirsten Schmitt alles klar, sicherte sich ihre erste Perlenkette. Mit Ibn Al nature zog sie zwar zuletzt den Kürzeren gegen den heranstürmenden Favoriten Crespo (29:10, Finishfoto) aus dem Quartier von Dirk Baltromei. Dessen Reiterin Olga Laznovska hatte am Ende 12 Punkte auf ihrem Konto und damit vier Zähler weniger als die amtierende Amateur-Championesse Schmitt (16 Punkte). Dritte wurde Manuela Murke (10 Punkte). ‚Das ist ein tolles Gefühl, endlich hat es mit der Perlenkette geklappt‘, signalisierte Kirsten Schmitt.
Pech hatte dagegen Lisa Bienefeld-Brands, die mit Iscover zu Fall kam und mit Verdacht auf eine Oberschenkelverletzung in die Klinik eingewiesen wurde. Die Viererwette Crespo – Ibn Al nature – Artec – Hucknall bezahlte 21.962:10 Euro.
Eine Vorstellung der ganz besonderen Art gab Guido Schmitts England-Import Combat Zone im 1500 Meter-Ausgleich III. Unter Steffi Hofer degradierte der 17:10-Favorit aus dem Stall ihres Vaters Mario die Kontrahenten regelrecht zu Statisten. (Video ansehen)
Der Refuse To Bend-Sohn ließ sich bis zu Beginn der Geraden von Feelin Irie führen, um dann einen Gang höher zu schalten und sich auf neun Längen zu lösen. Der Seriensieger Los Cantos und Royal Salsa verkauften sich auf den Plätzen aber mehr als ordentlich. ‚Er ist noch gar nicht auf hundert Prozent‘, meinte Combat Zones Besizer Guido Schmitt.
Der Umsatz in den acht Prüfungen bei kalten Temperaturen, aber Sonnenschein blieb mit 150.959 Euro (Außenwette: 106.407 Euro) im gewohnten Rahmen.












