Adelar beim Hindernisdeb?t reiterlos – Lady Di Zweite

Zwei Samum-Nachkommen, die früher in Deutschland trainiert wurden, waren die interessantesten Starter aus deutscher Sicht am Samstag bei den Rennen und England und Frankreich. In Kempton gab der früher von Werner Baltromei vorbereitete Adelar sein Debüt über Sprünge, in Compiegne lief die Karlshofin Lady Di in einem Verkaufsrennen.

Und dabei schnitt die von Jean de Roualle trainierte Stute besser ab. Zu einem Kurs um 75:10 war sie in einem Amateurrennen über 2400 Meter, das mit 15.000 Euro dotiert war, ins Rennen gegangen. Unter Jean-Philippe Boisgontier hatte sie dabei zwar keine entscheidende Siegchance, bewies aber viel Kampfgeist und lief auf einen mit 3.000 Euro honorierten zweiten Platz. 22:10 war ihre Platzquote.

Eine halbe Stunde zuvor spielte die von Doris Smith trainierte Vierjährige Boulders (Ronan Thomas) in einem weiteren Verkaufsrennen (2400 m, 15.000 Euro) keine Rolle und landete im geschlagenen Feld.

Adelar, auf der Flachen ein Gruppepferd, gab seinen Einstand für seine neue Betreuerin Venetia Williams, der Fünfjährige ging als 27:10-Favorit in eine Novices‘ Hurdle über 3200 Meter. Nachdem er lange in der Spitzengruppe lag, machte er am drittletzten Sprung einen Fehler und fiel zurück. Längst geschlagen wurde er an der letzten Hürde sogar noch reiterlos.

Ebenfalls reiterlos wurde der Lando-Sohn Air force one, der als 120:10-Außenseiter in ein Handicap auf der Jagdbahn gegangen war. Bereits am dritten Sprung erwischte es den ehemaligen Hofer-Schützling in der mit 55.000 Pfund dotierten 5200 Meter-Prüfung.

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