Walzertraum Vierter & Ajtebi mit Horror-Ritt auf Abbashiva

Vor dem großen World-Cup-Tag Ende März fiel am Freitag der Vorhang der diesjährigen International Dubai Carnival-Wochen. Mit Abbashiva, Northern Glory und Walzertraum waren drei in Deutschland trainierte Pferde am Start. Zu einem Sieg kam es auch diesmal nicht. Als Vierter lief der von Manfred Hofer trainierte Walzertraum am besten.

Nach einem Rennen aus der Reserve lief Stall Turfsyndikats und Albert Steigenbergers Walzertraum noch weit nach vorne, auf der Linie kam der vom Gestüt Schlenderhan gepachtete Rahy-Sohn als Vierter über die Linie. Nach einem guten zweiten Platz war diese Ausbeute nun ein schöner Abschluss für Manfred Hofers Dubai-Expedition.(Video ansehen)

Der Sieg ging an den bereits in Meydan erfolgreichen Kal Bag, der unter Christophe Lemaire nach hartem Finish gegen Emerald Wilderness und Monte Alto zum Zuge kam. Der Sieger Kal Barg zahlte 110:10 auf Sieg, Walzertraum war als 260:10-Außenseiter ins Rennen gegangen.

Im Meydan Museum Handicap über 1400 Meter auf dem Tapeta-Kurs versuchte es Gestüt Brümmershofs von Torsten Mundry trainierter Abbashiva von der Spitze aus.

Ahmed Ajtebi, der in diesem zweiten Lauf des Jockey-Wettbewerbs auf dem Tiger Hill-Sohn ausgelost worden war, machte vorneweg höllisch Dampf und legte einen Horror-Ritt hin. Dass dies kaum gutgehen konnte, zeichnete sich Mitte der Geraden ab, als die Speedpferde auf den Plan traten. (Video ansehen)

Mit langgezogenem Speed und höchst eindrucksvoll überrollte Godolphins 30:10-Favorit Sirocco Breeze (Foto) unter Richard Hills das Feld von hinten auf und kam zu einem überlegenen Treffer vor dem ebenfalls gut endenden Cumani-Schützling Swop und Consul General. Abbashiva passierte als eines der letzten Pferde den Richter.

Für den von Wolfgang Figge aufgebotenen Northern Glory sah es im Meydan City Corporation Handicap auf der Tapeta-Bahn lange sehr gut aus. Stall Salzburgs 170:10-Außenseiter galoppierte unter dem zugelosten Corey Brown lange in großer Haltung im Vordertreffen mit. Auch in der Geraden schien der Gast aus München länger für eine Platzierung in Frage zu kommen. (Video ansehen)

Doch auf der Linie reichte es nur noch zum sechsten Platz. Mit großen Speed siegte Godolphins zweite Farbe, Once More Dubai unter Kent Desermeaux, als 150:10-Außenseiter vor Salute Him und dem favorisierten Firebet, Godolphins erster Farbe.

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