Extremsteher-Rennen sind selbst in Dubai selten, wo der Racing Carnival eine besonders große Bandbreite an Prüfungen anbietet. Das längste Rennen dieser wertvollen Rennserie wurde erst vor einem Jahr aus der Taufe gehoben, der DRC Gold Cup. Am Donnerstag wird der Nachfolger des Lomitas-Sohnes Veracity gesucht, der sich hier vor zwölf Monaten für den Godolphin-Stall durchsetzte. (Video ansehen)
Und diesmal könnte der Sieger dieses mit 175.000 Dollar dotierten Altersgewichtsrennens über 3200 Meter der Grasbahn nicht nur von einem deutschen Beschäler stammen, sondern auch aus einem deutschen Rennstall.
Manfred Hofer bietet den im Besitz des Turf Syndikats 2010 und von Albert Steigenberger stehenden Titurel nur eine Woche nach seinem jüngsten Start erneut auf. Damals landete der Dr Fong-Song in einem Handicap auf Platz vier. (Video ansehen) Man hatte sich in seinem Umfeld durchaus mehr versprochen und war alles andere als zufrieden mit dem Ritt von Kieren Fallon, der sich viel zu lange in hinteren Regionen aufhielt, bis der Zug nach vorne abgefahren war.
„Titurel ist so gut aus dem Rennen gekommen, dass wir es gleich wieder wagen“, erzählte Albert Steigenberger vor wenigen Tagen. Und man wechselt auf eine deutlich längere Distanz, nachdem der Dubai-Einstand mit Rang zwei über 2800 Meter so versprechend ausgefallen war.
Der Jockey wird nach dem Fallon-Fauxpas nun gewechselt, man engagierte mit Olivier Peslier (Foto) einen mehr als adäquaten Ersatz, zumal der Franzose auch beim aktuellen Racing Carnival schon sein Können demonstrierte.
Natürlich ist die Konkurrenz im 12er-Feld alles andere als schwach. Das höchste Rating im Feld besitzt Godolphins Whispering Gallery, der sich zuletzt auf Tapeta in einem Handicap mit dreieinhalb Längen gegen den später ebenfalls erfolgreichen Halicarnassus behauptete. (Video ansehen)
Es war eine imponierende Start-Ziel-Vorstellung des Daylami-Sohnes. Doch Godolphin hat noch weitere Eisen im Feuer: Age Of Reason, der beim ersten Dubai-Auftritt hauchdünn vor Titurel blieb und der Ritt von Frankie Dettori ist, und Mojave Moon, der damals als Dritter nur ganz knapp hinter dem Ex-Schlenderhaner Dritter wurde, während Saeed bin Suroor für Sheikh Mohammeds Sohn Hamdan Sabotage aufbietet, der damals auf Rang vier einkam.
Noch wenig berauschend waren die Meydan-Formen des ehemaligen Irish Derby-Siegers Frozen Fire aus der Zucht der Gebrüder Hoyer, auch Rupert Plerschs Lignon´s Hero muss die jüngste Form steigern.











