Das war eine ganz starke Form, die der von Wolfgang Figge trainierte Northern Glory am Freitag bei seinem zweiten Dubai-Start in Meydan zeigte. Unter Karoly Kerekes belegte der Siebenjährige, der als 260:10-Außenseiter an den Start kam, im CBD Financial Services Handicap auf dem Tapeta-Untergrund einen mehr als achtbaren dritten Platz. (Video ansehen)
Vor dem Vertreter des Stalles Salzburg landeten mit Luca Cumanis Drunken Sailor (40:10, Kieren Fallon) und dem von Mike de Kock trainierten King of Rome (Kevin Shea) lediglich die beiden Favoriten. Und Northern Glory, dem sein Trainer schon im Vorfeld Steigerung zugetraut hatte, war nicht einmal weit weg in dem 120.000-Dollar-Rennen über 2200 Meter.
Kerekes hatte den Rainbow Quest-Sohn gleich an vierter Stelle im Vordertreffen positioniert. In der Zielgeraden konnte er immer wieder zulegen und kam sogar kurz für mehr in Frage. 12.000 Dollar verdiente der Gast aus München mit seiner ersten Meydan-Platzierung. Den weiteren Starts des Figge-Schützlings darf sein Team wohl positiv entgegensehen.
Northern Glory war mit diesem Resultat auch der beste Vertreter des deutschen Trios, das am Freitag in Meydan an den Start kam. Der Ex-Schlenderhaner Walzertraum kam bei seinem zweiten Dubai-Start unter Christophe Soumillon im CBD Visa Infinite Card Handicap (2000 m, 120.000 Dollar, Tapeta) nur auf den siebten Platz. (Video ansehen)
Allerdings war der von Manfred Hofer vorbereitete Rahy-Sohn im Ziel nur rund fünf Längen vom Sieger Al Shemali (Ali Al Raihe/Royston Ffrench) geschlagen, der den favorisierten Godolphin-Hengst Firebet mit einer halben Länge in Schach hielt. Dritter wurde Naval Officer (Jerry Barton/Olivier Peslier).
Als Riesenaußenseiter war Waldemar Hicksts Atila Sher Danon in die letzte Tagesprüfung gegangen. 410:10 stand der Vierjährige, der von Adrie de Vries geritten wurde, im Commercial Bank of Dubai Handicap (1900 m, 110.000 Dollar, Tapeta). (Video ansehen)
Doch nach einem Rennen aus dem Vordertreffen lag der Sholokhov-Sohn bis weit in die Zielgerade vorne. Dann kamen jedoch die Speedpferde und flogen an dem deutschen Vertreter vorbei, der schließlich wie erwartet im geschlagenen Feld landete.
Der Sieg ging hier nach einer Kampfentscheidung an Roman’s Run (Doug Watson/Tadgh O’Shea), der knapp gegen Don Velez und den Godolphin-Favoriten Roman Republic hinkam.










