Atila S. D. ohne Chancen – De Kock-Hype-Stute geschlagen

In der abschließenden Prüfung auf der Rennbahn Meydan rückte Stall D‘ Angelos vierjähriger Atila Sher Danon in die Boxen. Mit Alan Munro im Sattel versuchte sich der Sholokhov-Sohn im Ford Mustang Trophy Handicap über 1750 Meter auf der Tapeta-Bahn, konnte aber letztendlich keine Akzente setzen. Nach einem Rennen aus dem Mitteltreffen war der von Waldemar Hickst (Foto) trainierte Kölner Gast früh ohne bessere Möglichkeiten.

Auf der Linie hatte es der 170:10-Außenseiter Kal Barg unter dem jungen William Buick noch sicher gegen den favorisierten Godolphin-Schützling Espiritu geschafft. Damit kam erneut ein einmal sehr hoch gehandeltes Godolphin-Pferd mit Frankie Dettori im Sattel an diesem Abend nicht zum Zuge.

Der Sieger Kal Barg war 2008 bei Michael Jarvis in Newmarket in Training, siegte im Herbst ’08 in einem besseren Handicap in Haydock. Dann wechselte Kal Barg nach Dubai in Training, im letzten Jahr lief er in Nad al Sheba mehrfach sehr ordentlich. Nun war für den Fünfjährigen der erste dicke Treffer fällig.

Der Höhepunkt des Freitag-Renntages war das den Stuten vorbehaltene Cape Verdi, eine auf der Meile und auf Turf ausgetragenen Gruppe-III-Prüfung. Vor allem der Aufritt der von Mick de Kock trainierten Zirconeum war der Kick des Rennens. Die Stute wurde im Vorfeld von ihrem Betreuer zur möglichen Nachfolgerin von Dubai Duty Free-Siegerin Ipi Tombe angepriesen, doch davon war noch nicht allzuviel zu sehen.

Nach einem Rennen aus der Reserve packte die klar favorisierte Zirconeum – fraglos aus zunächst glänzender Haltung – nicht entscheidend an. Die Gruppe-Prüfung klang schließlich in einen mitreißenden Zweikampf zwischen Christophe Soumillon auf Soneva und Frankie Dettori unter Aspectoflove aus.

Den einmal gelangten Vorteil verteidigte die vom jungen Newmarket-Trainer Marco Botti trainierte Soneva hauchdünn gegen die Godolphin-Stute Aspectoflove, die im Vorjahr im irischen Quartier von John Oxx ein Listenrennen gewann. Soneva war im letzten Jahr unter der Obhut von Chantilly-Trainer Yves de Nicolai im Prix Shadwell Stud ebenfalls unter Christophe Soumillon zur Gruppe-III-Siegerin aufgestiegen. Soneva zahlte 70:10 auf Sieg.

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