Der Warendorfer Trainer Torsten Mundry (Foto) bietet am heutigen Donnerstag beim zweiten Renntag in Meydan Abbashiva auf. Der fünfjährige Tiger Hill-Sohn wird in einem Handicap über die Meile in das Rennjahr 2010 starten. Kein Geringerer als Christophe Soumillon sitzt im Sattel. ‚Wir haben einfach bei Christophe Soumillon angefragt und als klar war, dass Mike De Kock in dem Rennen keinen Starter hat, waren wir schon recht zuversichtlich, dass Christophe Soumillon für uns reiten kann.
Aber im Endeffekt hätten wir als Alternative Olivier Peslier gehabt. Das wäre sicher auch in Ordnung gewesen. An Klassejockeys mangelt es hier wahrlich nicht. Und außerdem steht Abbashiva günstig im Rennen, Startbox vier ist optimal‘, erklärt Mundry.
Und der Coach weiter: ‚Abbashiva ist planmäßig und ohne Komplikationen gereist und hat hier schon gute Arbeitseindrücke hinterlassen. Einzig und allein die Frage der Akklimatisierung beschäftigt mich noch. Für die meisten Europäer ist es schon eine enorme Umstellung. Hier könnten Abbashiva noch 10 Tage fehlen. Aber die meisten Gegner haben dieses Handicap ebenfalls zu überwinden. Hier könnten vor Ort trainierte Pferde sowie die Südafrikaner einen Vorteil besitzen.‘
Natürlich hat der Trainer auch einen Eindruck vom Tapeta-Track: ‚Das Geläuf ist schon etwas gewöhnungsbedürftig. Der Sand ist mit einem Wachsgemisch vermengt und daher sehr kräftezehrend für die Pferde. Es entsteht so gut wie kein Kickback, also keine Sandpartikel fliegen in die Luft und das Geläuf ist sehr gelenkschonend.
Die Verletzungsgefahr für die Pferde ist wirklich gering. An dieser Stelle wurde toll gearbeitet. Es wird aber wohl keine Rekordzeiten geben, dafür ist der Sand zu schwer. Ob Abbashiva mit diesem neuen Untergrund auch im Rennen klarkommt, wird man erst am Donnerstag nach dem Rennen wissen.‘










