Cagnes-sur-mer: Keine Grasrennen mehr beim Meeting?

Beim Riviera-Meeting in Cagnes-sur-mer wird die Mehrzahl der Rennen auf dem Polytrack-Geläuf ausgetragen. Nur vereinzelt gibt es Grasbahnrennen auf der Rennbahn an der Cote d’Azur. Das wichtigste Rennen des Meetings, der Grand Prix du Conseil Generale des Alpes Maritimes (LR), wird aber weiterhin auf Turf gelaufen. Noch.

Denn das Geläuf auf der Grasbahn in Cagnes, das aktuell sehr schwer ist und auch wohl nicht im besten Zustand, sorgt derzeit für große Diskussionen im französischen Rennsport.

Und es ist kein Geringerer als Star-Trainer Jean-Claude Rouget, der gegen weitere Rennen auf der grünen Piste ist. ‚Wir sollten uns zusamenschließen und entscheiden, keine Grasbahnrennen mehr im Winter in Cagnes durchzuführen. Es ist offensichtlich, dass die Grasbahn in keinem guten Zustand ist. Und bis zum Ende des Meetings wird es sicher nicht besser werden. Die Polytrack-Bahn ist eine sehr gute Alternative, die wir nutzen sollten. In Deauville wird im Winter ja auch ausschließlich auf Sand veranstaltet‘, so der in Pau ansässige Trainer.

Robert Roucayrol, der Chef der Rennbahn Cagnes, widerspricht Rouget jedoch. ‚Kein Jockey hat sich bislang bei mir beschwert. Das Geläuf ist schwer, das stimmt, aber es ist nicht gefährlich. Deshalb gibt es keinen Grund, die Rennen auf die Sandbahn zu verlegen. Wir sollten uns alle an einen Tisch setzen und in Ruhe darüber diskutieren, wie wir mit den Grasbahnrennen in Zukunft verfahren‘, so Roucayrol.

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