Kein Gl?ck im Boxenpoker f?r Plerschs Top-Sprint-Ass

Man fühlte sich wie in einem Fußballstadion: Im ultra-modernen Führring mit seinen gewaltigen Dimensionen auf der Rennbahn Sha Tin herrschte am Donnerstagvormittag gegen 10.30 Uhr Hochspannung. Es war die Zeit des Boxenpokers. Die Startnummern für die vier Cathay Pacific Hong Kong International Races am Sonntag wurden gezogen.

Der Deutsche Rupert Plersch ließ seiner Tochter Caroline den Vortritt, die für Sprint-Hoffnung War Artist (Foto) Box zehn zog. Sämtliche Nummern verbargen sich auf einem Postkarten-ähnlichen Schild unter einem Aufkleber, den ein Mitglied des jeweiligen Teams abzog. In einer Computer-Simulation wurden die Pferde bereits dann in ihren Boxen gezeigt.

‚Sicherlich wäre mir vier oder sechs lieber gewesen, aber es gibt auch Top-Pferde, die weiter außen von uns stehen‘, erklärte Rupert Plersch hinterher. ‚Noch ist nichts verloren‘, meinte der Eigner.

Während Hong Kong-Ass Sacred Kingdom mit der 7 eine ordentliche Box bekam und auch der Australier Scenic Blast, der im Erfolgsfalle einen Bonus von einer Million Dollar für die Global Sprint Challenge auf das Konto seines Besitzers galoppieren kann, mit der 3 eine gute Ausgangslage hat, startet der Co-Favorit All Silent aus der sehr ungünstigen 14 ganz an der Außenseite.

Abbaye-Sieger Total Gallery wird aus Box zwei die Reise aufnehmen, der Vorjahresdritte Apache Cat aus der 9, und Breeders´ Cup Turf Sprint-Hero California Flag beginnt aus Nummer 4.

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