Der Name ist Programm: ‚Erfolg ist Alles‘, so der Slogan der Internationalen Vollblutagentur von Rüdiger Alles (Foto links mit DVR-Präsident Albrecht Woeste), die er 1984 von seinem Vater Philipp Alles übernommen hatte. Wer seitdem über 50 individuelle Gruppe-Sieger vermittelt hat, der kann sich in der Tat auf eine sehr lange und höchst respektable Erfolgsgeschichte berufen.
Zu den Spitzenankäufen, die Rüdiger Alles im Auftrag tätigte, zählen zum Beispiel der spätere doppelte Badener Grand-Prix-Sieger Tiger Hill, Union-Sieger Network oder Mehl-Mülhens-Gewinner Mandelbaum. Diese drei stammen im Übrigen alle aus dem Gestüt Wittekindshof.
Doch die besten Pferde, die Alles auf der BBAG-Jährlingsauktion ersteigerte, die waren fraglos Monsun und Manduro. Monsun aus dem Angebot des Gestüts Isarland, Manduro gezogen von Rolf Brunner. Beide stiegen zu Gruppe-I-Siegern auf, Monsun legt in Schlenderhan eine grandiose Stallions-Karriere hin. Der Monsun-Sohn Manduro wurde sogar der beste Galopper der Welt. steht mittlerweile im Besitz von Sheikh Mohammed.
Welcher Kauf war besser? Rüdiger Alles: ‚Da tue ich mich sehr schwer. Als Rennpferd war Manduro sicherlich der beste Kauf. Aber die Leistungen von Monsun als anerkannter Weltklasse-Vererber sind natürlich auch zu berücksichtigen. Deshalb möchte ich auf totes Rennen zwischen Monsun und Manduro entscheiden.‘
Warum Rüdiger Alles Manduro und Monsun herauspickte, oder warum er keine Spontankäufe am Ring tätigt und ab und an leider gegen Coolmore & Co. am Ring den Kürzeren ziehen muss, lesen Sie in einem großen Interview mit IVA-Boss Rüdiger Alles in der neuen VOLLBLUT Ausgabe 208.











