Die Renntermine 2010 stehen und werden – wie alljährlich – auch immer wieder modifiziert. Aus den verschiedensten Gründen, meist sind sie wirklich nachvollziebar und somit begründet. Ganz heiß wird die Sache, wenn ein sportliches Großereignis wie zum Beispiel die Fußball-Weltmeisterschaft über die Bühne geht. Wer zum gleichen Zeitpunkt Rennen veranstaltet, hat meist ganz schlechte Karten.
Oft trifft es die Hamburger Derby-Woche, die diesmal reagiert hat und die Renntage um das Deutsche Derby nach hinten verlegt hat. Nun laufen die Vollblüter erstmals am 10. Juli in Hamburg, es ist der Tag, wenn in Port Elizabeth das kleine Finale um Platz drei entschieden wird. Allerdings wird in Südafrika erst um 20.30 Uhr angepfiffen.
Genau wie am 11. Juli, wenn in Hamburg-Horn der Renntag um den Hamburger Stutenpreis im Mittelpunkt steht. Wenn das Finale um 20.30 Uhr in Johannesburg ansteht, hat jeder locker seinen Platz vor dem TV eingenommen.
Natürlich interessieren die Veranstalter zunächst einmal die Spiele der deutschen Nationalmannschaft, die in Gruppe D gegen Australien, Serbien und Ghana antritt. Am Sonntag, dem 13. Juni, hat das Löw-Team gegen Australien seinen ersten WM-Auftritt.
In Köln wird an diesem Tag das Oppenheim-Union-Rennen (Foto)entschieden, auch in München-Riem laufen die Vollblüter. Doch da in Durban erst um 20.30 Uhr angestoßen wird, gibt es keinen Grund zu einer Terminänderung.
Bei den beiden anderen Partien der Deutschen, gegen Serbien und Ghana, ist kein Galopper-Renntag in Deutschland angesetzt. Es handelt sich dabei um einen Freitag (18. Juni) und einen Mittwoch (23. Juni).
Der Galopprennsport hat auf die Fußball-WM reagiert und vor allem auch durch die für europäische Verhältnisse späten Anstoßzeiten ist die Konkurrenzsituation weitestgehend aufgehoben.











