Ein rückläufiger Trend ist für das 141. Deutsche Derby zu erkennen, das am 18. Juli 2010, und damit zwei Wochen später als üblich, in Hamburg ausgetragen wird. Wegen des geänderten Termins wurde das mit einer Grunddotierung von 500.000 Euro ausgestattete Blaue Band noch einmal neu geöffnet, am Dienstag war der Nennungstermin.
Doch hinzugekommen sind zahlenmäßig keine weiteren Kandidaten gegenüber dem ersten Datum. 90 Pferde befinden sich von ursprünglich 116 ,von denen am 21.9. 104 stehen geblieben sind, noch im Aufgebot. Für 24 Pferde wurde die Nennung storniert, von den 12 gestrichenen Pferden eine Streichung rückgängig gemacht und 7 deutsche und 2 englische Pferde nun neu genannt. 950 Euro kostet der erste Einsatz, am Ende summieren sich 5000 Euro.
Grund für diese Entwicklung ist sicherlich die vor einigen Jahren eingeführte Möglichkeit der Nachnennung, von der ausländische Quartiere gerne Gebrauch machen und nun gar nicht mehr erst normal nennen. Die Renommier-Ställe Godolphin oder O´Brien verfahren genau nach diesem Prinzip.
So stehen ganze sieben Pferde unter Order, die in einem anderen Land trainiert werden: Mindereinnahmen bei den Nenngeldern sind die Folge. Bis Montag ist das Rennen erneut offen.










