K?nigin f?r einen Winter: Neon Light hei?t die Top-Lady

Start-Ziel war Neon Light (Foto) im Preis der Winterkönigin am Sonntag in Baden-Baden vorne. Die Refuse to Bend-Tochter schnappte sich den Gruppe III-Titel über 1600 Meter (105.000 Euro) in prächtiger Manier, war unter Jozef Bojko jederzeit Chefin im Ring und konnte die 18:10-Favoritin Elle Shadow (A. Starke) auf den zweiten Rang verweisen.

Der Ravensberger Coach Andreas Wöhler sattelte zwei Kandidatinnen in dem wichtigsten Rennen für die jüngsten Stuten und sein Stalljockey Eduardo Pedroza hatte sich für Tech Exceed (Sechste) entschieden (Video ansehen).

So profitierte erneut Jozef Bojko, der die Chance auf Neon Light konsequent nutzte und seinen zweiten Gruppesieg unter Dach und Fach brachte.

‚Es stand lange nur Tech Exceed als Starterin fest, daher hatten wir Eduardo Pedroza als Reiter angegeben und wollten das nach der Vorstarterangabe auch nicht mehr ändern‘, sagte Wöhler zur Reiterverteilung. Am Totalisator stand Neon Light (zahlte 71:10) gegenüber der Stallgefähritin Tech Exceed (148:10) auch deutlich kürzer.

Es war gleichzeitig der dritte Erfolg von Andreas Wöhler im Preis der Winterkönigin. Manfred Hofer besaß einst die Mutter von Neon Light, No Merci, veräußerte diese an den jetzigen kasachischen Besitzer vor etwa eineinhalb Jahren. Bei der Siegeszeremonie kullerten bei Manfred Hofer ein paar Freudentränen.

‚Neon Light hatte in Düsseldorf schon gezeigt, dass sie mit dem sehr weichen Boden gut zurechtkommt. Eigentlich war der Preis der Winterkönigin gar nicht für sie vorgesehen. Erst nach dem Sieg vor zwei Wochen wurde das Rennen ein Thema‘, sagte Wöhler weiter.

Auch Peter Schiergen war mit der Performance seiner Elle Shadow sehr zufrieden. Er sagte zu der Wittekindshofer Shamardal-Tochter: ‚Sie ist gut gelaufen. Die ersten beiden Pferde haben sich ja im Einlauf auf einige Längen lösen können.‘

Drittes Pferd im Ziel wurde – mit sieben Längen distanziert – die Fährhoferin Nianga (A. Suborics). ‚Auch sie hat sich sehr gut aus der Affäre gezogen‘, so Schiergen. Die dritte Schiergen-Kandidatin, Top Act (F. Minarik) landete nur auf dem achten Platz. ‚Der Boden war schon zu weich für sie‘, hieß es von ihrem Jockey Filip Minarik.

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