Schiaparelli Start-Ziel: Wieder Godolphin-Mailand-Coup

Er legte eine Saison der Extraklasse hin. Schiaparelli (Foto), Derbysieger von 2006, trat am Sonntag im Gran Premio del Jockey Club e Coppa d´Oro an. Und in diesem mit 297.000 Euro dotierten Gruppe I-Rennen über 2400 Meter bewies der kochendheiße Favorit in den Farben des Stalles Godolphin sein riesiges Format.

Start-Ziel und mit immer neuen reserven bestimmte der Monsun-Sohn unter Frankie Dettori den Richterspruch und sorgte nur eine Woche nach Gladiatorus im Premio Vittorio di Capua für einen weiteren San Siro-Top-Triumph der blauen Erfolgsflotte.

Lange schien Co-Favorit Voile Ici Rang zwei zu erobern, doch dann kam Außenseiter Sant´Antonio noch knapp vorbei. Man darf gespannt sein, wohin der Weg von Schiaparelli nun führen wird.

Drei deutsche Stuten nahmen den Premio Dormello (Gruppe III, 121.000 Euro, 1600 m) in Angriff, doch eine Chance besaß keine von ihnen. Weder die von Peter Schiergen trainierte Nicea (Gabriele Bietolini), die außen noch Boden gutmachte und Fünfte wurde, noch Hans Blumes Alpacina (M. Esposito) konnten sich hier bemerkbar machen und endeten im geschlagenen Feld. Besser machte es Mario Hofers Parisella (Lanfranco Dettori) als gute Vierte.

Nach einem harten Dreikampf setzte sich ganz zuletzt Blessed Luck (N.Pinna) gegen Nantha und Cronsa durch.

Nicht in die Toto-Ränge schaffte es der Röttgener Derek (M. Esposito/H. Blume) im Premio Omenoni (Gruppe III, 88.000 Euro, 1000 m), den der Favorit Titus Shadow (Dario Vargiu) gewann.

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