F?hrhofs Crack Quijano Letzter im Canadian International

Als drittlängster Außenseiter, mit einer Eventualquote von 100:10, war der Fährhofer Crack Quijano am Samstagabend in Woodbine in das Canadian International, das mit zwei Millionen Dollar dotierte Gruppe I-Rennen über 2400 auf der Grasbahn gegangen. Doch der Wallach erwischte einen schwarzen Tag, kam abgeschlagen als Letzter ins Ziel.

Unter Andrasch Starke hatte der Siebenjährige in einem schnell gelaufenen Rennen, in dem Marsh Side die Pace diktiert hatte, unterwegs an dritter Stelle gelegen, hinter Marsh Side war der Europa-Preis-Sieger Jukebox Jury an zweiter Stelle auszumachen.

Doch im Schlussbogen verlor der Fährhofer bereits Position um Position und musste die Gegner ziehen lassen. Das war nicht der Quijano, den man kennt, der Wallach blieb meilenweit unter seiner Normalform.

In der Zielgeraden sah es lange nach Jukebox Jury aus, der unter Royston Ffrench Marsh Side schnell im Griff hatte und auch den Angriff von Buccellati abwehren konnte.

Doch gegen den riesigen Speed, den der 36:10-Favorit Champs Elysees (Trainer Bobby Frankel, Jockey Garret Gomez) entwickelte, wusste auch der große Kämpfer aus dem Stall von Mark Johnston keine Antwort mehr.

Da blieb nur Rang zwei vor Buccellati und Marsh Side. Zuletzt in den Northern Dancer Turf Stakes hatte der im Besitz von Khalid Abdullah stehende Champs Elysees noch ein ganz unglückliches Rennen gehabt. Diesmal war das ganz anders, an der Außenseite hatte er bei seinem Angriff allen Platz der Welt und kam am Ende ganz leicht hin.

Keine Chance auf den Sieg hatte auch die erstmals für neue antretende Ex-Hickst-Stute Salve Germania in den E.P.Taylor Stakes, dem mit 1 Million Dollar dotierten Stutenrennen über 2000 Meter. Die Vierjährige, die nun für Todd Pletcher startet und von Javier Castellano geritten wurde, lag auf nicht optimalem abgetrockneten Boden lange am Ende des Feldes.

Noch im Schlussbogen war sie weit von den vorderen Pferden entfernt. In der kurzen Zielgeraden konnte sich die Peintre Celebre-Tochter, die zur Quote von etwa 60:10 ins Rennen ging, dann an der Außenseite aber noch verbessern und wurde schließlich Fünfte.

Es gab in dieser Gruppe I-Prüfung einen englischen Doppelsieg, als sich die 454:10-Außenseiterin Lahaleeb aus dem Stall von Mick Channon unter William Buick gegen John Gosdens Rainbow View und die Amerikanerin Princess Haya durchsetzen konnte.

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