Jetzt ist der Knoten am Diana-Stall von Trainer Uwe Ostmann wohl endgültig geplatzt. Drei Pferde hatte der Mülheimer Coach im Großen Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf aufgeboten. Und mit Schützenjunker und Globius stellte er den Sieger und den Dritten in dem mit 55.000 Euro dotierten Gruppe III-Test über 1700 Meter auf dem Grafenberg.
Start-Ziel kam der vierjährige Lord of Men-Sohn unter dem Italiener Daniele Porcu leicht zum Zuge, hatte am Ende zweieinhalb Längen Vorsprung vor dem Schlenderhaner Iolith. Sieben Längen zurück belegte Globus vor Torres Rang drei (Video ansehen).
Und wo war der klare Favorit Sehrezad? Trotz passend weichen Bodens war der Löwe-Schützling schon früh in Schwierigkeiten, kam schließlich als Vorletzter ins Rennen. Jockey Jiri Palik war nach dem Rennen ratlos. ‚Hoffentlich hat er sich nichts getan‘, konnte sich auch Anne Löwe die Vorstellung des Favoriten nicht erklären.
Wesentlich besser gelaunt war natürlich Uwe Ostmann. ‚Ich hatte schon Mumm auf Schützenjunker, wir haben auch herausgefunden, dass Distanzen um die Meile für ihn doch besser sind, als die 2000 Meter-Strecke. Es war geplant vorne zu gehen, der Jockey hat alles bestens umgesetzt. Schützenjunker wird in dieser Saison noch einmal in einem Gruppe III-Rennen in Frankreich laufen‘, so Ostmann über den Hengst, der am Toto 90:10 zahlte.
Zufrieden war auch das Schlenderhaner Lager mit Rang zwei von Iolith. ‚Es war leider etwas unglücklich, dass wir nicht selber vorne gehen konnten, denn er geht nur einen Strich, aber er ist ein gutes Rennen gelaufen‘, hieß es aus dem Iolith-Team.










