Ein Gruppesieg und mehrere Platzierungen. Das war die gute Ausbeute der kopfstarken deutschen Equipe am Sonntag in Mailand. Im Top-Rennen des Tages, dem Premio Vittorio di Capua (1600 m, Gruppe I, 297.000 Euro) kam der so stark verbesserte Fährhofer Win for Us aus dem Stall von Andreas Wöhler unter Champion Eduardo Pedroza zu einem hervorragenden zweiten Platz.
Zu stark für ihn war nur Godolphins Gladiatorus, der als Favorit unter Ahmed Ajtebi das Feld aus den Schuhen galoppierte und im Ziel mit viereinhalb Längen Vorteil klar vor Win for Sure war, der sich gegen den Lokalmatador Rockhorse für Platz zwei über die Linie rettete. Ins Geld lief auch Mario Hofers King of Sydney (Maxiem Guyon), der sich mit Speed noch den vierten Platz holte.
Die beiden weiteren deutschen Starter in dieser Prüfung, der Park Wiedinger Precious Boy (Andreas Suborics, Achter) und der Röttgener Aspectus (Mirco Demuro, Neunter) landeten im geschlagenen Feld, waren früh aus der Partie.
Erneut ein überraschender Treffer auf Gruppe-Ebene in Italien gelang dafür dem Düsseldorfer Trainer Ralf Rohne. Die von ihm trainierte Dreijährige Ravenel, eine Touch Down-Tochter, gewann unter Mario Esposito den Premio Sergio Cumani, eine Meilenprüfung auf Gruppe III-Niveau, die mit 88.000 Euro dotiert war.
Die 137:10-Außenseiterin rettete sich gegen die aus England angereiste Annabelle’s Charm (Jamie Spencer) ins Ziel. Dahinter wurde mit der von Andreas Löwe trainierten Fabiana ein weiteres deutsches Pferd Dritte, während Zaya (Andreas Wöhler/Eddie Pedroza) als Neunte unplatziert blieb.
Gleich drei deutsche Pferde versuchten sich im Premio Verziere, einem Gruppe III-Rennen für dreijährige und ältere Stuten. Vom deutschen Trio schnitt dabei die von Wolfgang Figge trainierte Lady Alida (Karoly Kerekes) am besten ab, sie sicherte sich im Finish knapp den dritten Platz vor der Röttgenerin Ephigenie (Torsten Mundry/Stephane Pasquier). Die Wittekindshoferin Near Galante (Eduardo Pedroza) aus dem Stall von Andreas Wöhler kam aus guter Lage nicht weiter und wurde Sechste.
Der Sieg in der mit 88.000 Euro dotierten 2000 Meter-Prüfung ging an die Favoritin Cottonmouth (S.Botti/N.Pinna), die früh vorne war und leicht gegen die Außenseiterin Allegoria gewann.
Das Badener Zukunftsrennen wurde deutlich aufgewertet, als der von Pat Eddery trainierte Hearts of Fire unter Olivier Peslier das Gran Criterium (1600 m, 297.000 Euro) gewann. Mit riesigem Speed schaffte der Hengst genau auf der Linie noch die Wende und war im Ziel einen Hals vor Godolphins Vale of York (Ahmed Ajtebi) und dem dritten englischen Gast Mata Keranjang. Für Pat Eddery bedeutete das den ersten Gruppe I-Sieg als Trainer.










