Er ist wieder da: Diacaro meldet sich in Dresden zur?ck

Viele hatten ihn schon abgeschrieben, doch der Röttgener Diacaro ist wieder da: Vor zwei Jahren zählte der Alhaarth-Sohn zu den besten zweijährigen des Landes, war nicht zuletzt Vierter in der Maurice Lacroix-Trophy. Doch gesundheitlich lief später sehr wenig nach Wunsch. Aber der Dortmunder Trainer Reiner Werning, ohnehin als ‚Meister für hoffnungslose Fälle‘ bekannt, baute den inzwischen kastrierten Diacaro für neue Besitzer (K-Sport-Syndikat) vorsichtig auf.

Und nach einem Aufbaustart präsentierte er sich nun als 53:10-Chance am Samstag in Dresden wieder in Siegform. Katharina Daniela Werning (Foto) zeigte einen Husarenritt, den Ende Gegenüber ging sie in diesem 1500 Meter-Altersgewichtsrennen ganz weit außen, rückte später wieder an die Innenseite und hatte den Sieg zeitig in der Tasche. Da mussten auch Palea und Incito auf den Plätzen passen.

Es war der fünfte Saisontreffer für Reiner Werning, der seit Ende Juli auf einen Pukt hatte warten müssen.

Dresden ist und bleibt das Eldorado des von Gerald Geisler trainierten Diabolito (30:10), der in einem 1500 Meter-Ausgleich IV unter Filip Minarik (70. Saisonsieg) beim dritten Auftritt auf dieser Bahn den dritten Erfolg schaffte, doch wehrte sich die Außenseiterin Big Laguna bis zuletzt.

Auch im 2400 Euro-Altersgewichtsrennen über 1900 Meter kamen die Favoritenwetter auf ihre Kosten. Denn der 14:10-Favorit Focus (Henk Grewe/Rudolf Storp) besaß die größeren Reserven als Kalitas und Kolanda.

Das Kölner Urgestein Horst-Dieter Beyer als Besitzer und Trainerin Sarah Weiss – das ist ein echtes Erfolgsteam geworden. Das bewahrheitete sich in einem 1900 Meter-Handicap, als die Banyumanik-Tochter Orebana (Koen Clijmans, 48:10) ihr drittes Rennen hintereinander gewann und erneut völlig souverän gegen Kubaner und Mobisu auftrumpfte.

Und dann legte im anschließenden Handicap über 2200 Meter der völlig überlegene Orsum (49:10) gegen Fürwahr und Zehntgraf noch einen zweiten Sieg für die Mannschaft Beyer/Weis/Clijmans nach.

Er war schon als Pechvogel verschrien, doch der von Marion Rotering vorbereitete Wallach Acidici (Steffi Hofer, 74:10) kam mit gewaltigen Endspurt endlich wieder zu einem Volltreffer, als er in der Wettchance des Tages (Ausgleich III, 4800 Euro, 1400 m) in der Außenspur gegen Traumsternchen, Diacetta und die Favoritin Königin Platina siegte. Die Viererwette bezahlte 18.069:10 Euro.

Nach mehreren guten Platzierungen an diesem Nachmittag hatte die Hallenser Trainerin Angelika Glodde im 1200 Meter-Ausgleich IV auch einmal Glück. Auf der Linie eroberte Tobasco (89:10, Bettina Streu) einen hauchdünnen Vorteil gegen den Favoriten Posidonas und Ghost of A Chance. Ärgerlich war am Ende die Verspätung von mehr als einer halben Stunde.

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