Der Qatar Prix de l´Arc de Triomphe hatte mit Sea The Stars einen imponierenden Sieger, aber auch eine andere Kandidaten verdienten sich sehr gute Noten am vergangenen Sonntag in dem Longchamp-Highlight. Wir haben im Folgenden die Pläne einiger Arc-Kandidaten genauer unter die Lupe genommen:
Sea The Stars: Noch ist nicht entschieden, ob man die Option Breeders´ Cup Classic wahrnimmt. „Wir werden nichts überstürzen. Er hat das Rennen gut überstanden, zwar wirkte er etwas müde, aber er ist in guter Verfassung“, erklärt Trainer John Oxx.
Youmzain (Foto): Der dreimalige Zweite des Arc hat noch Aufgaben in dieser Saison vor sich. Trainer Mick Channon: “Er wird im nächsten Jahr zurückkehren, das muss er einfach. Aber zunächst schauen wir auf das Canadian International und den Japan Cup. Ich muss dem Team von Sea The Stars gratulieren. Das Pferd ist ein wahrer Champion.“
Cavalryman: Der Drittplatzierte aus dem Besitz des Stalles Godolphin soll im nächsten Jahr die blauen Erfolgsfarben tragen. „Er wird den Winter in Dubai verbringen und dann nach Europa zurückkehren. Weicher Boden wäre noch besser gewesen, aber er ist toll gelaufen“, sagte Racing Manager Simon Crisford.
Conduit: Mit viel Speed stürmte der Schützling von Sir Michael Stoute noch auf Platz vier. Ob er seinen Titel im Breeders´ Cup Turf verteidigen soll, ist noch offen. „Das ist noch zu früh, er ist gerade erst auf Frankreich zurückgekehrt“, erklärt ein Sprecher des Stalles.
Getaway: Der deutsche Vertreter endete auf Rang 13, fand nicht den passenden Boden vor. „Der Grand Prix in Mailand kommt zu früh, so recht gibt es kein Rennen mehr auf seinem Untergrund in diesem Jahr“, sagte General Manager Gebhard Apelt am Sonntag. Nicht ausgeschlossen also, dass der Ullmann-Hengst in Winterquartier geht.










