Smooth mit schwieriger Operation: Gegen Goldikova!

Drei Gruppetreffer, allesamt in Frankreich erzielt, stehen auf dem Konto von Stall Jennys Spitzenflieger Smooth Operator (Foto). Unter der Regie von Mario Hofer, der den Wallach wie alle Nachkommen der Mutterstute Salzgitter auch selbst gezogen hat und nach einem internationalen Song benannt ist, legte der Big Shuffle-Sohn eine Entwicklung der Extraklasse hin.

Schon als Zweijähriger sicherte er sich den Prix Eclipse und das Criterium de Maisons-Laffitte und hinterließ dabei in unserem Nachbarland einen nachhaltigen Eindruck.

Und 2009 gelang Smooth Operator das Kunststück, diese Form zu konservieren. Im Prix de la Porte Maillot im Juni war in Longchamp Treffer Nummer drei auf dieser Ebene fällig. Auch der aktuelle Ehrenplatz in der bestwetten.de – Goldenen Peitsche in Iffezheim war aller Ehren wert.

Am Samstag, dem ersten Tag des großen Arc-Meetings, kehrt der Crack aus Krefeld auf die Bahn im Bois de Boulogne zurück und hat die schwerste Aufgabe seiner bisherigen Laufbahn vor sich. Denn ausgesucht hat man den Total Prix de la Foret, das einzige Gruppe I-Rennen des Nachmittages.

250.000 Euro locken in dieser 1400 Meter-Prüfung, einer Distanz, die Smooth Operator bestens liegt. „Wir gehen nach Paris, Maxime Guyon wird Smooth Operator wieder reiten“, erklärt der Trainer, der damit den Senkrechtstarter engagierte, der für Trainer Andre Fabre Top-Erfolge sammelt und mit dem deutschen Flieger schon zum Zuge kam.

Im Erfolgsfalle wäre es der dritte Sieg eines der deutschen Pferdes, denn 1996 sicherte sich Hartmut Steguweits Schützling A Magicman für den Stall Dagobert das Rennen (allerdings noch nicht am Arc-Wochenende), und vor zwei Jahren sorgte Georg Baron von Ullmanns von Jens Hirschberger trainierter Toylsome für eine Sensation, als er als Riesenaußenseiter gewann.

Doch von einem Sieg zu sprechen, wäre vermessen. Sicher wäre in einem Elite-Feld eine Platzierung schon ein Erfolg. Denn mit der von Freddy Head für den den Stall Wertheimer vorbereiteten Goldikova gibt sich die beste Meilerin der Welt die Ehre. Sieben ihrer acht letzten Rennen gewann die Stute, ihre Vorstellung im Prix Jacques le Marois in Deauville war wie von einem anderen Stern. Es war schlichtweg atemberaubend, wie sie mit sechs Längen wegspazierte.

Die 200 Meter kürzere Distanz sollte kein Hindernis sein. Anschließend steht bekanntlich wieder der Breeders´ Cup auf dem Plan von Goldikova, die hier weit heraussteht. Sie steht mit einer Gewinnsumme von über 1,9 Millionen Euro unmittelbar vor einer weiteren Schallmauer.

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