Auf Deutschlands kürzester Distanz von 1000 Metern – in Frankreich gibt es Zweijährigen-Rennen über 800 Meter – geht es im Kölner Sprint-Preis am Samstag auf Listen-Ebene. Der Weg zum Sieg dürfte über Le Big führen, denn der Wittekindshofer kommt mit handfesten Referenzen an den Rhein. Platz drei in der Goldenen Peitsche sowie ein ganz lockerer Erfolg im Bayerischen Fliegerpreis sprechen eindeutig für den von Uwe Stoltefuß trainierten Big Shuffle-Sohn.
Erstmals sitzt Jiri Palik (Foto) im Sattel des Spitzenfliegers, der sich erstmals über 1000 Meter versucht. Auf dieser Strecke ist auch Fareion noch nicht angetreten. Erstmals seit der Saison 2007 tritt der Schützling von Sascha Smrczek wieder in Deutschland in die Startboxen. 2008 und bislang in 2009 war der Areion-Sohn immer in Frankreich am Start.
Drei Handicaps gingen seitdem auf sein Konto, ungefährlich ist der Sechsjährige keineswegs. Als Pendler zwischen Deutschland, Italien und Frankreich hat auch Laokoon einige Meriten vorzuweisen. So eine Listen-Platzierung in Italien, die dem Hofer-Schützling gute Chancen einräumen dürfte.
Gerade auf dem Kölner Kurs darf Sacho nicht unterschätzt werden, wie sein Erfolg im Kölner Frühjahrs-Sprintpreis 2009 noch beweist. Sogar auf höchstem Gruppe-Parkett – in den zur Gruppe I zählenden Nunthorpe Stakes – war die aus Engalnd von Alan Berry aufgebotene Look Busy am Start. Viel ausrichten vermochte sie dabei aber nicht. Dass für sie nun im Kölner Sprint-Preis die Trauben bei weitem nicht so hoch hängen, dürfte auf der hand liegen.
Gut in Tritt ist Ceodora, die sich in Longchamp ein Verkaufsrennen gegen Sprintspezialisten schnappte. Diese Form sollte man nicht unterschätzen. Nadal, Pareia, New Fan und Best Joking komplettieren das Zehnerfeld. Neben den sieben normalen Rennen gibt es ein Ponyrennen, natürlich mit Wettmöglichkeit.











