Super-Schimmel Jukebox Jury im K?lner Europa-Krimi 1.

Der Preis von Europa wurde eine Angelegenheit der englischen Gäste. Und nachdem Jukebox Jury (R. Ffrench) schon zuletzt im Grand Prix de Deauville im französischen Seebad nicht zu knacken war, war der dreijährige Super-Schimmel aus dem mächtigen Stall von Mark Johnston auch am Sonntag in Köln nicht zu besiegen.

Der Montjeu-Sohn holte sich sein erstes Gruppe I-Rennen in dem Kölner 155.000-Euro-Event, musste sich auf dem Weg zum Erfolg aber gegen Godolphins Eastern Anthem behaupten, für den Frankie Dettori doch noch rechtzeitig den Weg in die Domstadt gefunden hatte (Video ansehen).

Doch auch die Hilfen des vermeintlich besten Jockeys der Welt halfen am Ende nicht, seinen Dubai Sheema Classic-Hero Eastern Anthem an dem bravourös fightenden Jukebox Jury vorbeizuschieben.

Das Pärchen hatte sich nach langer Führungsarbeit von Enroller (D. Holland) im Einlauf bald verabschiedet, machte den Sieg unter sich aus. Jukebox Jury setzte sich schließlich mit Nasenvorteil durch.

‚Das war eine tolle kämpferische Vorstellung von Jukebox Jury. Sein Ziel ist das Canadian International, aber die Pause von Deauville bis Canada wäre sehr lang gewesen, deswegen bot sich das Kölner Rennen an‘, sagte eine erfreute Deirdre Johnston, Ehefrau des Trainers Mark Johnston. Der Kölner Toto brachte auf den Gäste-Sieg von Jukebox Jury 42:10.

Und auch das Godolphin-Team war einverstanden mit der Leistung von Eastern Anthem. ‚Er hat wie in Baden alles gegeben und wieder gezeigt, dass er Gruppe I-Format besitzt‘, so Saeed Bin Suroor.

Der Röttgener Derby-Vierte Eliot (T. Hellier) konnte dann den dritten Rang belegen und eine Bombenform für Warendorf-Coach Torsten Mundry zeigen. ‚Ein großartiges Rennen hat Eliot abgeliefert. Wir haben unsere Gruppe I-Platzierung und er bezieht nun Winterquartier‘, sagte Torsten Mundry.

Dann kam auch schon der Stall Salzburg-Vertreter Poseidon Adventure (K. Kerekes), der zwar keine wirkliche Chance auf mehr hatte, abermals (war 2007 und 2008 Zweiter) im Preis von Europa aber eine ordentliche Vorstellung ablieferte. ‚Wir sind einmal mehr zufrieden‘, gab Poseidon Adventures Trainer Wolfgang Figge zu Protokoll.

Positives Zeichen beim Umsatz: 520.986 Euro zählte der Kölner Rennverein zusammen. Damit wurde bei gleicher Rennanzahl gegenüber 2008 ein deutliches Plus erwirtschaftet. Vor zwölf Monaten waren es noch knapp 475.000 Euro gewesen. Zum ersten Mal in 2009 konnte in Köln auch die 500.000er-Marke überschritten werden.

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