Ein schwacher Tag f?r die Deutschen in Maisons-Laffitte

Keinen guten Tag erwischten die deutschen Pferde am Freitag in Maisons-Laffitte. Keines der bei uns vorbereiteten Pferde schaffte es in die Toto-Ränge. Sportlich am wertvollsten war der Auftritt des von Andreas Trybuhl trainierten Dreijährigen Falun für den Stall Ascalon mit Ioritz Mendizabal im Sattel.

Der in dieser Saison so enorm gesteigerte Hengst bestritt La Coupe de Maisons-Laffitte, ein mit 80.000 Euro versehenes Gruppe III-Rennen über 2000 Meter. Nachdem der ca. 100:10 am Toto notierte Pentire-Sohn unterwegs an zweiter Position galoppiert war, kam er im Einlauf nicht mehr entscheidend weiter und landete auf Rang sieben im Achterfeld.

Hier behauptete sich der 22:10-Favorit Chinchon (Gerald Mosse/Carlos Laffon-Paris) gegen Putney Bridge und Sans Chichi. Von Godolphins Calvados Blues war nichts zu sehen.

Enorm hoch gehandelt wurde nach ihrem imponierenden Auftaktsieg in Bremen nun am Freitag die Fährhoferin Douala (Gestüt Fährhof/Andrasch Starke/Peter Schiergen, Foto) in einem Listenrennen für Zweijährige (55.000 Euro, 1300 m).

Doch als Co-Favoritin musste sich die Dubawi-Tochter früh verabschieden, nachdem sie im Einlauf schon kurz bei der Spitze auszumachen war. Ziemlich enttäuschend endete die Lady nur auf dem achten und damit vorletzten Platz.

Dagegen sicherte sich die von Philippe Demercastel vorbereitete Invincible Spirit-Tochter Wonderfilly (72:10, Olivier Peslier) das Rennen sehr sicher gegen Forum Magnum und Too Nice Name.

Im Rahmenprogramm nahmen die Rakti-Tochter Tuiga (Gestüt Ammerland/Andrasch Starke/Peter Schiergen) sowie die Kendor-Stute Selena (Rennstall Gestüt Hachtsee/Dominique Boeuf/Werner Baltromei) ein Course F-Rennen für Zweijährige über 1400 Meter ins Visier.

Eine gute Vorstellung gab Selena als Fünfte, während Tuiga nie entscheidend in die Partie fand. Der Sieg ging an die Außenseiterin Happy Way, eine Kingsalsa-Tochter aus dem Stall von Yves de Nicolai mit Ioritz Mendizabal im Sattel.

Der aus dem Stall von Andreas Wöhler kürzlich nach Frankreich verkaufte Caerleon Wind schnappte sich ein Course D-Rennen (29.000 Euro, 1400 m, 83:10) nach hartem Kampf für das Team Gregory Benoist/V. Dissaux), während Mariston (William Mongil/Werner Baltromei) nach einer Behinderung nur Vorletzter wurde.

Nächste Renntage

Galopprennen in Deutschland
Fr., 10.07.Saarbrücken
Sa., 11.07.Köln
So., 12.07.Mülheim
Sa., 18.07.Bad Harzburg
So., 19.07.Berlin-Hoppegarten, Bad Harzburg
Do., 23.07.Bad Harzburg
Galopprennen in Frankreich
Mi., 08.07.Saint-Cloud, Dax
Do., 09.07.Longchamp, Chateaubriant
Fr., 10.07.Compiegne, Dieppe
Sa., 11.07.Clairefontaine, La Teste
So., 12.07.Deauville
Mo., 13.07.Dieppe