Auch wenn nur vier Kandidaten im Preis der König Brauerei Duisburg an den Start kamen, so konnte die Art und Weise des Triumphes von All The Winds in diesem 2050 Meter-Altersgewichtsrennen doch mächtig imponieren. Schon in Baden-Baden stellte sich der vierjährige Samum-Sohn nach einer Pause siegfertig vor.
Am Samstag in Krefeld zeigte sich der Mundry-Schützling weiter gesteigert, als er zur Mitte des Renntags bereits den dritten Tagessieg von Adrie de Vries eingaloppieren konnte (Video ansehen).
Coach Mundry gegenüber GaloppOnline.de: ‚All The Winds ist sicher ein gutes Pferd, das zunächst weiter über eine kleinere Aufgaben herangeführt werden soll. Am Ende des Jahres könnte dann ein Listenrennen in Frankreich oder Mailand sein Ziel werden‘.
Erika Mäders Bittersweetsymfony (A. Suborics) schnappte sich hinter All The Winds den zweiten Platz vor Sotero (H. Grewe). 16:10 gab es noch am Totalisator auf einen Sieg des Gütersloh-Galoppers.
Auch der in Düsseldorf von Sascha Smrczek vorbereitete Varus – ein ähnlicher Fall wie All The Winds – gewann ein über 1400 Meter führendes Altersgewichtsrennen mit Autorität.
Er schnappte sich bereits sein dritten Rennen in dieser Saison, als er einen Tempolauf unter Henk Grewe völlig souverän bis ins Ziel durchstand, Dancing Flyer (St. Hellyn) und die Hofer-Stute Cassiara (St. Hofer) bezwingen konnte. Hier zahlte der Stadtwald-Toto 13:10 auf Sieg.
Mehr für die Wetter zu verdinen gab es beim Treffer des Dreijährigen Interian (A. de Vries). Zuletzt zwei Mal im Ausgleich unterwegs, schlug der Schützling von Andy Trybuhl in einem Altersvergleich mit seinesgleichen bereits zum zweiten Mal in 2009 zu (Video ansehen).
Adrie de Vries kam spät, aber mächtig mit dem Tertullian-Sohn, der seinen Anhängern 36:10 Euro einbrachte. Little Doc (H. Grewe) lieferte einen feinen Ansatz auf dem zweiten Rang vor Wyona (J. Bojko). Hier brachte die Dreierwette stolze 10970:10 Euro.
Nach seinen drei Erfolgen zu Beginn der Veranstaltung, musste de Vries im fünften Rennen des Tages aus dem Sattel von Watermill Zidaan. Der Daumen des Holländers war stark in Mitleidenschaft gezogen, er wurde zur genaueren Untersuchung ins Krankenhaus gefahren.
Diese ergab einen Verdacht auf Bänderverletzung und eine Überweisung an einen Hand-Chirurgen, der Näheres in Erfahrung bringen soll. Wahrscheinlich fällt der Holländer, der zum Ende der Veranstaltung wieder auf der Stadtwald-Rennbahn weilte, einige Wochen aus.
133.546,05 Euro wurden in den acht Tagesprüfungen umgesetzt, davon kamen 50,8 Prozent oder 67.788,05 Euro von außen. Es fiel auf, dass ein Hindernisrennen am Schluss der Veranstaltung bei den Wettern nicht sonderlich beliebt ist, denn hier setzte der Rennverein recht schwach (unter 10.000 Euro) um. Vielleicht sollte in diesem Punkt umgedacht werden.
Boccatus (V. Korytar) konnte den Preis des Weingutes Kiefer, ein Jagdrennen über 3500 Meter, für Trainerin Andrea Bertram gewinnen und den Favoriten Gelon (O. Schnakenberg) und Monkstown (J. Korpas) bezwingen.











